Nr. 172 – Rhein-Lahn-Kreis. Sonnenschein, gute Laune und jede Menge spannende Entdeckungen: Der Kompost- und Umwelttag 2026 auf dem Gelände der UKEA Dachsenhausen war ein voller Erfolg. Organisiert von der Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft, verwandelte sich das Gelände für einen Tag in einen bunten Treffpunkt für Umweltfreunde, Familien und Neugierige jeden Alters.
Bereits am Vormittag strömten die Gäste auf den Wertstoffhof, um sich über umweltbewusstes Leben, nachhaltiges Kompostieren und den bewussten Umgang mit Ressourcen zu informieren. Große Aufmerksamkeit zog der Kompostpfad rund um die verschiedenen Komposthügel auf sich – mit spielerischen Informationen rund um Kompost und Bodenschutz, einem Glücksrad und attraktiven Gewinnen. Besonders bei Kindern sorgten Aktionen wie das Kindertöpfern mit Naturmaterialien für Begeisterung.
Ein weiterer Publikumsmagnet war die Garten-AG der Erich-Kästner-Schule Singhofen, die selbstgezogene Pflanzen aus dem Schulgarten für den eigenen Garten verkaufte. Der Verein WaldundWiese Dachsenhausen e.V. bot Upcycling-Deko und Accessoires an.
Der Naturpark Nassau zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig die Pflanzen- und Tierwelt im Rhein-Lahn-Kreis ist und weshalb sie so schützenswert ist. Auch konnten sowohl regionale und exotische Gemüsepflanzen als auch hochwertige landwirtschaftliche Produkte bei regionalen Austellern für den eigenen Garten oder Balkon erworben werden. Die Firma Koch - Forst | Landschaft | Garten Dahlheim informierte zudem über die vielen Gestaltungsmöglichkeiten, die der eigene Garten hergibt.
„Es ist immer schön zu sehen, wie sehr sich die Menschen für Umwelt- und Ressourcenthemen begeistern lassen – besonders, wenn sie dabei selbst aktiv werden können“, freute sich Andreas Ahlbach, Gütesicherungsbeauftragter für Grünschnittkompost der Abfallwirtschaft Rhein-Lahn.
Mit vielen Jungpflanzen, neuen Ideen und einem gestärkten Umweltbewusstsein gingen die Gäste nach Hause. Der Kompost- und Umwelttag hat gezeigt: Nachhaltigkeit kann Spaß machen – und verbindet Menschen.
Foto: Abfallwirtschaft/ Thomas Fischbach
