Nr. 252 – Rhein-Lahn-Kreis. Auf Anforderung der Technischen Einsatzleitung Mayen-Koblenz machten sich am Freitagabend gegen 18 Uhr die Waldbrandzüge aus den Kreisen Rhein-Lahn, Neuwied, Westerwald und Altenkirchen auf den Weg nach Langenfeld. Dort wurde durch den Rhein-Lahn-Kreis, unter Führung von Waldbrandzugführer Boris Hillenbrand, ein eigener Einsatzabschnitt zur Brandbekämpfung übernommen. Der Waldbrandzug des Rhein-Lahn-Kreises besteht aus fünf Tanklöschfahrzeugen, drei Mehrzweckfahrzeugen mit Beladung für die Waldbrandbekämpfung und einem Einsatzleitwagen. Stationiert sind die Fahrzeuge, die auch bei der örtlichen Gefahrenabwehr zum Einsatz kommen, bei den Feuerwehren Nassau, Singhofen, Holzappel, Lahnstein, Kamp-Bornhofen, Dachsenhausen und Katzenelnbogen.
Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Guido Erler begleitete den Waldbrandzug und agierte als Verbindungsperson zwischen den Einsatzkräften und der Technischen Einsatzleitung vor Ort. Durch die fünfunddreißig Löschkräfte wurden drei Teilaufgaben übernommen. Fußläufig war eine Gruppe mit Handwerkszeug und Löschrucksäcken im Wald unterwegs, die Tanklöschfahrzeuge bekämpften ein Saumfeuer von brennenden Bäumen und eine Gruppe stellte die Löschwasserversorgung über den eigenen Löschwasserfaltbehälter mit 25 000 Liter Inhalt in Zusammenarbeit mit den örtlichen Landwirten sicher.
Die Ablösung erfolgte durch die landesweit vorgehaltenen Waldbrandtanklöschfahrzeuge gegen 3 Uhr Samstag in der Früh. Landrat Jörg Denninghoff bedankt sich gemeinsam mit Boris Hillenbrand und Guido Erler bei den Kräften für ihren engagierten und unermüdlichen Einsatz.
Foto: Kreisverwaltung/ Guido Erler
