Nr. 199 – Rhein-Lahn-Kreis. Die Kreisbereitschaft des Rhein-Lahn-Kreises war am 19. und 20. Juni an einer Übung der überörtlichen Hilfe im nördlichen Rheinland-Pfalz beteiligt. Insgesamt nahmen vier Löschzüge und ein Logistikzug der Landkreise Rhein-Lahn, Westerwald, Altenkirchen und Neuwied an der Übung teil.
Die insgesamt 30 Einsatzfahrzeuge und 120 Einsatzkräfte verlegten in einem geschlossenen Verband unter der Marschführung von Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Guido Erler vom Sammelraum Neuwied nach Niederzissen. In der dortigen Schule wurde das Nachtquartier mit Feldbetten und Schlafsäcken eingerichtet. Durch die aufkommende Unwetterlage wurden die Kreisbereitschaften am späten Abend vom Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz nach Koblenz abberufen, um eine Einsatzreserve für die vom Unwetter betroffenen Gebiete vor Ort zu haben.
Die Einheiten konnten dann nach Mitternacht wieder nach Niederzissen zurückverlegen, ohne in den Einsatz gekommen zu sein. Am Samstag wurde dann das Übungsszenario in Büchel abgearbeitet. Hierbei stand die Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen im Mittelpunkt.
Zugführer Timo Veldenz aus Nastätten zeigte sich sehr zufrieden über die Leistungsfähigkeit der eingesetzten Kräfte. Nach der Abschlussbesprechung, dem Rückbau der Unterkunft und einem gemeinsamen Abendessen verlegten die Einheiten wieder zurück an die Heimatstandorte.
Foto: Bastian Salzwedel
