Neuerscheinung: Band 4 über die Mühlen am Dörsbach und Rupbach


Nr. 166 – Rhein-Lahn-Kreis. Seit über vier Jahren beschäftigt sich der „Arbeitskreis Mühlen“ mit der Aufarbeitung der Wassermühlen an und auf der Lahn sowie ihren Zuflüssen zwischen Diez und Lahnstein. Ziel ist, all diesen Mühlen in Form einer Dokumentation ein schriftliches Denkmal zu setzen. Dieses voraussichtlich sechsbändige Werk macht uns bekannt mit mehr als 240 Mühlen im Einzugsbereich der Lahn im Rhein-Lahn-Kreis, wovon einige bereits vor mehr als 1000 Jahren bestanden haben. Die Mühlen waren die ersten „industriellen“ Anlagen und sind heute noch häufig Standort von Gewerbebetrieben oder Gaststätten.

Der Arbeitskreis mit Silke Dehe aus Hunzel, Horst Friedrich aus Singhofen, Gerhard Gemmer aus Laurenburg/Troisdorf, Ellen Lenz aus Montabaur, Dieter Maxeiner aus Schönborn, Winfried Ott† aus Nastätten, Dr. Hans-Jürgen Sarholz aus Bad Ems, Volker Satony aus Mudershausen und dem Initiator und Mühlenexperten Josef Kläser aus Vallendar, erarbeitet durch Erschließung schriftlicher Quellen sowie durch Besichtigungen und Befragungen vor Ort ein Porträt jeder Wassermühle. Alle arbeiten dabei ehrenamtlich.

So stellte der Arbeitskreis kürzlich gemeinsam mit Büroleiter Thorsten Butzke das neue Werk, mittlerweile Band 4, im Kreishaus vor.

 

Ein hochinteressantes Buch, das sich auch perfekt als Geschenk anbietet. Band 4 umfasst mit 410 Seiten die Mühlen am Dörsbach und Rupbach sowie deren Zuflüssen. Er ist sehr reichlich bebildert und kostet im regionalen Buchhandel oder direkt beim Arbeitskreis (arbeitskreis.muehlen@outlook.de oder 06430/6758) 26,80 Euro.

 

Foto: Kreisverwaltung