Medizin studieren in „Klein-Wien“
Der Rhein-Lahn-Kreis fördert Auslandsstipendium in Cluj-Napoca


Nr. 144 – Rhein-Lahn-Kreis. Wer an Rumänien denkt, hat oft veraltete Bilder im Kopf. Dass die Universitätsstadt Cluj-Napoca längst zu den modernsten und lebenswertesten Städten Osteuropas zählt, wissen nur wenige. Genau dort ermöglicht der Rhein-Lahn-Kreis jungen Menschen jetzt ein Medizinstudium, komplett auf Englisch und ohne 1,0er Abiturschnitt.

Cluj-Napoca, mit ca. 300 000 Einwohnern und 100 000 Studierenden, gilt als „Silicon Valley“ Rumäniens und gehört zu den sichersten Städten Europas. Die medizinische und pharmazeutische Universität „Iuliu Hatieganu“ zählt zu den besten 500 weltweit. Die Studierenden lernen in Kleingruppen und werden von Professorinnen und Professoren unterrichtet, die international forschen. Auch das Leben abseits des Hörsaals überzeugt. Cluj-Napoca ist kulturell, jung und digital. Ein Kaffee kostet umgerechnet 1,90 Euro, die WG-Miete startet bei 250 Euro. Flüge nach Cluj gibt es von Frankfurt a. M. und Köln aus.

 

Der Rhein-Lahn-Kreis übernimmt mit dem Stipendium die gesamten Studiengebühren in Höhe von 60.000 Euro. Bewerben können sich alle Interessierten noch bis zum 20. Mai 2026. Nähere Informationen zum Stipendium und zum Bewerbungsverfahren gibt es unter: https://www.rhein-lahn-kreis.de/rhein-lahn-kreis/gesundheit-und-pflege/aerzte-stipendium/?sds=1

 

Übrigens: Der Name „Klein-Wien“ kommt von der historischen Prägung der Stadt als intellektuelles Zentrum in Siebenbürgen, ähnlich dem Wiener Flair. Künstlerisches Umfeld, Bildungseinrichtungen und europäischer Anspruch tragen dazu bei, dass Cluj-Napoca gelegentlich als „Klein-Wien” bezeichnet wird. Es ist jedoch kein offizieller Name, sondern eher ein poetischer Spitzname.

 


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