Nr. 306 – Rhein-Lahn-Kreis.Im Rahmen des Landesübungstages 2026 stellte der Rhein-Lahn-Kreis die Leistungsfähigkeit seines operativ taktischen Führungsstabes unter realitätsnahen Bedingungen unter Beweis. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit und Entscheidungswege bei größeren und komplexen Einsatzlagen zu trainieren und die vorhandenen Strukturen weiter zu festigen. Die Übung wurde von Thorsten Massenkeil und Tim Rösner vorbereitet und durchgeführt.
Für den Führungsstab, unter der Leitung vom stellvertretenden Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) Marcus Grün, wurden verschiedene realistische Einsatzszenarien eingespielt. Dabei stammten konkrete Übungslagen aus den Verbandsgemeinden Nastätten und Diez. Ergänzend wurden aus den übrigen Bereichen des Rhein-Lahn-Kreises fiktive Einsatzlagen an den Führungsstab herangetragen.
Die Mitglieder des Führungsstabes hatten dabei die Aufgabe, die eingehenden Informationen zu bewerten, zu strukturieren und die erforderlichen Maßnahmen koordiniert vorzubereiten. Als Gesamteinsatzleiter agierte Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Guido Erler. Gerade das Zusammenspiel unterschiedlicher Lageentwicklungen stellte dabei eine besondere Herausforderung dar. Die Übung bot damit eine realitätsnahe Möglichkeit, die Abläufe und die Zusammenarbeit innerhalb des Führungsstabes zu überprüfen und weiter zu optimieren.
Auch Landrat Jörg Denninghoff, Verbandsgemeindebürgermeister Uwe Bruchhäuser und der Kommandeur des Landeskommandos Rheinland-Pfalz, Oberst Michael Trautermann, machten sich vor Ort ein Bild von der Arbeit des Führungsstabes. Sie konnten sich dabei von einem gut funktionierenden und sehr sachlich arbeitenden Führungsgremium überzeugen. Die konzentrierte Bearbeitung der eingespielten Lagen zeigte, dass die beteiligten Kräfte auch unter den besonderen Bedingungen einer Stabsübung strukturiert und zielorientiert zusammenarbeiten.
Der Landesübungstag war zugleich eine wichtige Gelegenheit, die Zusammenarbeit über die Grenzen einzelner Verbandsgemeinden und Organisationen bis hin zur Landesebene hinweg zu trainieren. Denn bei größeren Schadenslagen kommt es entscheidend darauf an, Informationen schnell zusammenzuführen, Lagen richtig einzuschätzen und abgestimmte Entscheidungen zu treffen.
Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die sich am Samstag engagiert in die Übung eingebracht haben. Ihr Einsatz, ihre Zeit und die Bereitschaft, sich intensiv mit den verschiedenen Übungslagen auseinanderzusetzen, haben wesentlich zum erfolgreichen Verlauf des Landesübungstages 2026 im Rhein-Lahn-Kreis beigetragen.
Foto: Kreisverwaltung/ Guido Erler
