Auftakt der Veranstaltungsreihe „Queer Regional“ IDAHOBITA* in Rheinland-Pfalz


Nr. 162 – Rhein-Lahn-Kreis. Das Hissen der Regenbogenfahne (sog. Pride-Flag) ist ein symbolischer Akt, der weltweit für Vielfalt, Toleranz und die Akzeptanz von queeren Menschen (LGBTQIA+) steht. Am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuellenfeindlichkeit (IDAHOBITA*) erinnern Menschen auf der ganzen Welt mit vielfältigen Aktionen an den 17.05.1990, als Homosexualität endlich aus dem Diagnoseschlüssel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestrichen wurde. Seitdem gilt sie offiziell nicht mehr als Krankheit. Diese wurde nun am Kreishaus des Rhein-Lahn-Kreises gehisst.

Die Regenbogenfahne zeigt Unterstützung für Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen und/oder geschlechtlichen Identität diskriminiert werden und dient als deutliches Zeichen gegen Queerfeindlichkeit, Diskriminierung und Ausgrenzung. „Das Hissen der Regenbogenflagge unterstreicht demokratische Werte wie Offenheit, Akzeptanz und Minderheitenschutz“, betont der Landrat des Rhein-Lahn-Kreises Jörg Denninghoff. Zum IDAHOBITA* 2026 wehen daher unter dem Motto „Vielfalt leben“ zahlreiche Regenbogenfahnen und Progress Pride Flags an öffentlichen Verwaltungsgebäuden, Bildungseinrichtungen, Mehrgenerationenhäusern, sozialen Einrichtungen und Privathaushalten. Diese Sichtbarkeit stärkt, verbündet und verbindet. Es ist ein klares Zeichen für Akzeptanz und gelebte Vielfalt.

 

Dies ist der Auftakt der jährlich stattfindenden Veranstaltungsreihe Queer Regional mit Webinaren, Kino, Aktionen: Einer Kooperation des Projektes Familienvielfalt (gefördert durch das MFFKI) mit dem Kulturhaus Kreml, dem Haus der Familie in Katzenelnbogen, der VG Aar-Einrich, der Gleichstellungsstelle des Rhein-Lahn-Kreises und der Kreisvolkshochschule. Am 11. Juni um 18.30 Uhr folgt das FilmSpecial 'Die jüngste Tochter' mit Filmgespräch im Kreml Kulturhaus in Hahnstätten. Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen erhalten Sie unter www.queernet-rlp.de.

Foto: Kreisverwaltung/ Saskia Daubach-Metz