Aktuelle Informationen zur Entsorgung von Altkleidern


Nr. 224 –  Rhein-Lahn-Kreis. Der Rhein-Lahn-Kreis weist darauf hin, dass Altkleider im Kreisgebiet weiterhin ordnungsgemäß entsorgt werden können. Aufgrund einer insgesamt schweren Verwertungslage auf dem Alttextilmarkt wurden in den vergangenen Wochen viele Altkleidercontainer geschlossen. Es ist jedoch geplant, dass die ersten Container im Juli wieder geöffnet werden. Dies sollte zeitnah eine spürbare Entspannung der Situation mitbringen. Die weiteren Entwicklungen auf dem Alttextilmarkt werden von der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises weiterhin aufmerksam beobachtet.

 

Der richtige Umgang mit Alttextilien

Zum einen können gut erhaltene Kleider in die noch vorhandenen Altkleidercontainer, beispielsweise von karitativen Organisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz, eingeworfen werden. Diese Kleidung wird sortiert und – sofern tragbar – weiterverwendet oder sozialen Zwecken zugeführt. Alttextilien wie Bettwäsche, Gardinen oder Tischdecken dürfen oftmals nicht über die Altkleidercontainer entsorgt werden. Bitte vor dem Einwerfen die Hinweise auf dem jeweiligen Container lesen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Altkleider direkt bei den Wertstoffhöfen der Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft abzugeben. Dies ist im Abfallwirtschaftszentrum Rhein-Lahn in Singhofen und an der UKEA Dachsenhausen innerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich. Die Abgabe von gut erhaltener Kleidung, die nicht verschmutzt oder verschlissen ist, ist an den Wertstoffhöfen für alle Bürgerinnen und Bürger kostenlos.

Alttextilien, die verschmutzt oder verschlissen sind, dürfen wie bereits zuvor über die Restabfalltonne entsorgt werden. Um das Sortieren zu Hause zu erleichtern, kann man sich Folgendes merken: „Was man nicht mehr mit gutem Gewissen an den Nachbarn verschenken würde, gehört in die graue Restabfalltonne.“

Der Rhein-Lahn-Kreis appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, gut erhaltene Altkleider nicht unüberlegt über den Restabfall zu entsorgen, sondern die bestehenden Sammel- und Abgabemöglichkeiten zu nutzen. Dies trägt maßgeblich zur Ressourcenschonung bei und unterstützt gleichzeitig wichtige soziale Projekte.