Nr. 176 – Rhein-Lahn-Kreis. Der Europäische Wettbewerb ist der älteste Kinder- und Jugendwettbewerb in Deutschland und ist ein traditionsreicher Bestandteil zur politischen Bildung in Europa. Den Wettbewerb gibt es seit 1953. Unterstützt wird er von den Kultusministerien der Länder, der Kultusministerkonferenz und der Bundesregierung. Im Rhein-Lahn-Kreis organisiert die Europa-Union Rhein-Lahn den Wettbewerb. Schirmherr ist Landrat Jörg Denninghoff.
Auch in diesem Jahr zeigten die Kinder und Jugendlichen viele spannende Ideen. Sie arbeiteten kreativ und mit großem Einsatz. Dr. Michael Monet, Vorsitzender der Europa-Union Rhein-Lahn, hatte die Schulen im Rhein-Lahn-Kreis bereits im Herbst zur Teilnahme aufgerufen.
Nun traf sich die Jury, um die besten Beiträge auszuwählen. Dies war keine leichte Aufgabe. Insgesamt wurden mehr als 130 Arbeiten von Schülerinnen und Schülern aus neun Schulen im Rhein-Lahn-Kreis eingereicht. Rund 400 Jugendliche im Rhein-Lahn-Kreis beschäftigten sich mit dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt - Realität?!“. Dazu gab es 13 verschiedene Aufgaben. Die Kinder und Jugendlichen arbeiteten künstlerisch und kritisch. Sie beschäftigten sich mit Menschenrechten, Gleichberechtigung, Umweltverschmutzung, Zusammenhalt in der Gesellschaft und Demokratie. Viele Beiträge griffen aktuelle Themen auf. Mechthild Schmidt von der Europa-Union hatte die Jury eingeladen. Sie zeigte sich sehr zufrieden mit der großen Vielfalt der Beiträge. Auch die hohe Qualität der Arbeiten überzeugte die Jury.
In den nächsten Wochen werden Dr. Michael Monet und Mechthild Schmidt die teilnehmenden Schulen besuchen und die Namen der Preisträgerinnen und –träger in kleinen Feierstunden bekanntgeben.
Foto: Zur Jury gehörten v.l.n.r.: Dr. Michael Monet, Andreas Weber, Morena Waßmann, Marlise Korte, Uta Yelin und Mechthild Schmidt, auf dem Foto fehlen: Louisa Doß und Martina Schrage (Foto Martina Schrage, Kreisverwaltung Rhein-Lahn)
