Elektrokennzeichen beantragen

  • Leistungsbeschreibung

    Fahrzeuge im Sinne des Elektromobilitätsgesetzes (EmoG) können Bevorrechtigungen bei der Teilnahme am Straßenverkehr gewährt werden.
     
     Bevorrechtigungen sind beispielsweise möglich:

    1. für das Parken auf öffentlichen Straßen oder Wegen,
    2. bei der Nutzung von für besondere Zwecke bestimmten öffentlichen Straßen oder Wegen oder Teilen von diesen,
    3. durch das Zulassen von Ausnahmen von Zufahrtbeschränkungen oder Durchfahrtverboten,
    4. im Hinblick auf das Erheben von Gebühren für das Parken auf öffentlichen Straßen oder Wegen

    Die Bevorrechtigungen gelten allerdings nur, sofern die Straßenverkehrsbehörden entsprechende Regelungen erlassen haben.
     
    Elektrokennzeichen können beim Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen zugeteilt werden. 

    Ein Elektrokennzeichen führt den Kennbuchstaben „E“ als amtlichen Zusatz hinter der Erkennungsnummer.  
    Für das Befahren der Umweltzone ist auch für Pkw und Nutzfahrzeuge mit Elektrokennzeichen eine Feinstaub-Plakette der Schadstoffgruppe 4 (grüne Plakette) notwendig.

  • Rechtsgrundlage
  • Was sollte ich noch wissen?
    • Elektrokennzeichen dürfen nicht zugeteilt werden bei 
      • Ausfuhrkennzeichen
      • Kurzzeitkennzeichen
      • Roten Kennzeichen
  • Voraussetzungen
    • Fahrzeug der Klassen M1 (Pkw), N1 (Lkw bis 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht), N2 (Lkw jedoch nur bis 4,25 t zulässiges Gesamtgewicht) sowie L3e (Kraftrad), L4e (Kraftrad mit Beiwagen), L5e (3-rädriges Fahrzeug), L7e (4rädriges Leichtkraftfahrzeuge bis zu 400 kg Leermasse bzw. bis zu 550 kg Leermasse bei Güterbeförderung) 
    • Fahrzeug mit einem alternativen Antrieb:  
      • reines Batterieelektrofahrzeug
      • Brennstoffzellenfahrzeug,
      • ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (jedoch nur wenn es eine Kohlendioxidemission von höchstens 50 Gramm je gefahrenen Kilometer hat oder die Reichweite unter ausschließlicher Nutzung der elektrischen Antriebsmaschine mindestens 40 Kilometer beträgt).
  • Welche Unterlagen werden benötigt?
    • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit Original der letzten Meldebescheinigung des Wohnortes; ausländische Staatsangehörige benötigen ein gültiges Ausweisdokument mit aktueller Meldebescheinigung
    • eine Vollmacht, wenn ein Bevollmächtigter den Antrag stellt (der Ausweis des Bevollmächtigten und eine Ausweiskopie des Fahrzeughalters sind erforderlich
    • EG-Übereinstimmungsbescheinigung (CoC)
    • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
    • Prüfbericht der letzten Hauptuntersuchung (HU)
    • Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer)

    Ist das Fahrzeug zugelassen sind zusätzlich folgende Unterlagen vorzulegen:

    • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
    • Kennzeichenschild(er)

    bei Firmen:

    • zusätzlich Gewerbeanmeldung oder Handelsregisterauszug

    bei Vereinen:

    • zusätzlich Vereinsregisterauszug und Ausweis der verantwortlichen unterschriftsberechtigten Person/en (Vorstand)

    bei minderjährigen Fahrzeughaltern:

    • zusätzlich Einverständniserklärung beider Elternteile oder Erziehungsberechtigten (ggf. Sorgerechtsurteil) und deren Personalausweis/Reisepass mit Meldebescheinigung
  • Welche Gebühren fallen an?

    Die Gebühren werden nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) erhoben.

    Die Höhe der Gebühren kann je nach Fallkonstellation variieren. Konkrete Auskünfte hierzu erteilt die jeweils örtlich zuständige Zulassungsbehörde.

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