Nr. 62 – Rhein-Lahn-Kreis. Das Veterinäramt weist aus aktuellem Anlass auf folgende Seite des Ministeriums hin:
Tollwut ist eine virale Krankheit, die das Nervensystem befällt. Deutschland gilt seit 2008 als frei von Fuchs-Tollwut, also der klassischen Wild-Tollwut. Der letzte Tollwut-Fall trat am 3. Februar 2006 bei einem Fuchs im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz auf.
Das Umweltministerium empfiehlt allen Tierhalterinnen und Tierhalten, ihre Tiere impfen zu lassen. Das senkt das Risiko, dass ein Biss oder Kratzer lebensbedrohlich wird. „Auf diese Weise können Ansteckungen verhindert, Tiere und Menschen geschützt werde“, erklärt Umweltministerin Katrin Eder anlässlich des jüngst nachgewiesenen Tollwut-Einzelfalls bei einem importierten Hund aus der Russischen Föderation.
Tollwut ist weltweit weiterhin verbreitet. Große Teile Afrikas sowie Süd-/Südostasiens sind beispielsweise stark betroffen. Für die Einreise von Hunden und Katzen aus anderen Ländern gelten daher rechtlich hohe Anforderungen, um eine Einschleppung der Krankheit zu verhindern.
