Nr. 77 – Rhein-Lahn-Kreis. Am 25. Februar 2026 fand im Kreishaus in Bad Ems unter der Leitung des Gesundheitsamtes das zweite Austauschtreffen statt; diesmal zwischen Schulärztin, Kinderärzt*Innen und Kitas des Rhein-Lahn-Kreises. Zu den Teilnehmenden zählten neben dem Schulärztlichen Dienst des Kreises und den Vertreterinnen und Vertretern der Kitaeinrichtungen, die Kitasozialarbeiter und -fachberatungen, Grundschulsozialarbeiter sowie die Kinderärzt*Innen des Kreises. Im Besonderen waren die stellvertretende Leitung des Gesundheitsamtes und Leitung des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes, Frau Dr. Lipponer, sowie Vertreter*innen der einzelnen Referate, wie beispielsweise der Infektionsschutz, das Kreisgesundheitsmanagement und der Schulärztliche Dienst vor Ort.
Im Zentrum der Veranstaltung stand die Schuleingangsuntersuchung, die jedes Kind vor Schuleintritt durchlaufen muss, sowie Herausforderungen, die mit dem Übergang zwischen Kita und Grundschule einhergehen können. Das Austauschformat war ein voller Erfolg und untermauerte erneut die wichtige Zusammenarbeit der insgesamt 60 Teilnehmenden, um Problematiken gemeinsam anzugehen und gegenseitiges Verständnis zu schaffen.
Die Idee für dieses Format entstand bereits Ende 2024 bei der Veranstaltung „Vernetzt im Dialog“ zu der die Kassenärztliche Vereinigung Koblenz (KV) die Kinderärzt*Innen des Kreises und das Gesundheitsamt erstmalig einlud. Die Veranstaltung hatte das Ziel, Herausforderungen der Kinderärzte zu besprechen und anzugehen. Das Gesundheitsamt des Rhein-Lahn-Kreises nahm die Anliegen der Kinderärzte auf und organisierte im Anschluss das erste Austauschtreffen im Sommer 2025. Das Treffen war damals bereits ein voller Erfolg und wurde nun auf Wunsch der Einrichtungen auch mit dem Schulärztlichen Dienst und Kitas durchgeführt.
Die Austauschtreffen sind ein Gewinn für alle Beteiligten. So entstand aus dem ersten Austauschtreffen heraus ein Formblatt, das gemeinsam von Kinderärzt*Innen und Kitas erstellt wurde. Dieses soll nun kreisweit eingesetzt werden, um die Eindrücke zur Entwicklung der Kinder in den Einrichtungen kompakt und schnell an die Kinderarztpraxis zu übermitteln und umgekehrt auch eine Rückmeldung zu den Beobachtungen aus der Arztpraxis zu erhalten.
Die hohe Teilnehmeranzahl und die Dankbarkeit für die Möglichkeit des Austauschs verdeutlichen weiterhin den Bedarf und die Bedeutung solcher Formate.
Foto – Bildunterschrift: Die Teilnehmenden des Austauschtreffens zwischen Schulärzten und Kitas
Foto: Kreisverwaltung/Alina Zorbach
