Zwischenstand zum Kreisentwicklungskonzept des Rhein-Lahn-Kreises (KEK) 

Der Kreisausschuss des Rhein-Lahn-Kreises hatte im Mai 2012 die Erstellung eines Kreisentwicklungskonzepts (kurz: „KEK“ genannt) beschlossen. Damit war der Rhein-Lahn-Kreis der Empfehlung des Landkreistages von Rheinland-Pfalz gefolgt.

Aufgabe des KEK ist es, den Rhein-Lahn-Kreis aus dem besonderen Blickwinkel des demographischen Wandels zukunftsfähig auszurichten. Es dient als strategisches Konzept für die Kreisentwicklung und definiert langfristige Ziele, Handlungsfelder und Projekte für den Landkreis.

Das KEK gliedert sich nach der Leistungsbeschreibung in 4 Module:

1.            Bestandsaufnahme

2.            Regionale Stärken-Schwächen-Analyse

3.            Entwicklung von Leitbildern und Zielen

4.            Entwicklung von Maßnahmen und Projekte 

Für die Abgabe eines Angebots wurden 9 Unternehmen/Institute angeschrieben.

In der Sitzung des Kreistages am 17.09.2012 wurde die Erstellung des KEK beschlossen. Das Institut für Regionalmanagement (IfR), vertreten durch Herrn Sven Lachmann, hatte hierfür den Zuschlag erhalten und wurde für die entsprechende Unterstützung beauftragt.

Gesteuert wird die Erarbeitung des KEK durch eine eigens dafür eingerichtete Lenkungsgruppe, die neben Landrat Günter Kern aus je einem Vertreter bzw. einer Vertreterin aller Kreistagsfraktionen sowie Fachleuten aus der Kreisverwaltung besteht.

Bearbeitungsstand:
Bereits aus der Presse konnte entnommen werden, dass die ersten beiden Module „Bestandsaufnahme“ und „Regionale Stärke-Schwächen-Analyse“ abgeschlossen werden konnten. Auf dieser Analyse aufbauend beginnt nun die Erarbeitung von Zielsetzungen und Handlungsfelder sowie die Definition von Maßnahmen.

Ausblick:
In der 6. Lenkungssitzung am 11.11.2013 erfolgt eine Konkretisierung der Leitbilder und Ziele. Diese sollen auch in der Bürgermeister-Dienstbesprechung am 25.11.2013 diskutiert werden.

Für 2014 sind sogenannte „Workshops“ geplant, bei denen die entwickelten Leitbilder und Ziele auf fachlicher Ebene ausgearbeitet werden können. Auch hier soll eine Bürgerbeteiligung ermöglicht werden.

Ende März 2014 wird das Kreisentwicklungskonzept abgeschlossen sein, so dass es dann voraussichtlich im April 2014 dem Kreistag zur Beschlussfassung vorgelegt werden kann.