Aus dem
1969 vollzogenen Zusammenschluss des Unterlahnkreises und des Loreleykreises
entstand der heutige Rhein-Lahn-Kreis, dem 1974 noch die Gemeinde Arzbach aus
dem Westerwaldkreis eingegliedert wurde. Er gehörte zum damaligen
Regierungsbezirk Koblenz und besteht aus der Großen kreisangehörigen Stadt
Lahnstein sowie den Verbandsgemeinden Bad Ems (mit 9 Ortsgemeinden), Braubach
(5), Diez (23), Hahnstätten (10), Katzenelnbogen (21), Loreley (17), Nassau (19)
und Nastätten (32). Die Kreisverwaltung hat ihren Sitz in der Stadt Bad Ems.
Unter raumordnerischen Gesichtspunkten betrachtet, gehört der Rhein-Lahn-Kreis
zur Region Mittelrhein-Westerwald. Er setzt sich zusammen aus den
Mittelbereichen Bad Ems und Diez; die Verbandsgemeinde Loreley zählt zum
Mittelbereich St. Goarshausen/St.Goar, die Stadt Lahnstein mit der
Verbandsgemeinde Braubach dagegen zum Mittelbereich Koblenz. Oberzentrum ist die
Stadt Koblenz. Im Kreisgebiet sind Lahnstein, Bad Ems, Diez und St. Goarshausen
zusammen mit St. Goar wegen ihrer zentralen Einrichtungen als Mittelzentren,
Katzenelnbogen, Nassau, Nastätten, Braubach, Hahnstätten und Holzappel als
Grundzentren ausgewiesen. Diez bildet zusammen mit der hessischen Stadt Limburg
ein Mittelzentrum mit Teilfunktion eines Oberzentrums.