Lokale Agenda 21 im Rhein-Lahn Kreis

Beschreibung des Prozesses
der Kreisverwaltung
  Lokale Agenda 21 im Internet:
Internet-Adressen
  Das Leitbild im
Rhein-Lahn-Kreis
         
Andere Agenda-Aktivitäten
im Rhein-Lahn Kreis
  Grundsatzbeschluss
des Kreistages
  Kontakte

Beschreibung des Prozesses der Kreisverwaltung

Am 1. Februar 1999 fand im Kreishaus eine Informationsveranstaltung zum Thema „Lokale Agenda 21“ statt.

Unter Beteiligung zahlreicher lokaler Akteure gab es einen Vortrag zum Thema von Stefan Kuhn, ICLEI sowie weitre Programmpunkte.


Es gibt bei der Kreisverwaltung aus personellen und finanziellen Gründen kein Agenda-Büro.

Ansprechpartnerin und Koordinatorin für Lokale Agenda 21 des Rhein-Lahn Kreises ist Andrea Kleinmann.


Nach vorbereitenden Diskussionen in den Kreisgremien fasste der Kreistag dann in seiner Sitzung am 29.11.1999 den Grundsatzbeschluss, dass sich der Rhein-Lahn Kreis im Sinne der Agenda 21 engagieren möchte und sich in entsprechende Projekt-Arbeitsgemeinschaften einbringt.

In Umsetzung dieses Beschlusses wurde zunächst die Erstellung einer Bestandsaufnahme durch ein externes Büro in Auftrag gegeben. Im Rahmen dieser Bestandsaufnahme wurde ermittelt, welche Abteilungen der Kreisverwaltung sich mit den Themen „Ökologie“, „Ökonomie“ und „Soziales“ beschäftigen. Es wurden, außer den für die jeweilige Aufgabenwahrnehmung zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln auch die Ideen und Visionen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter festgehalten.

Die Bestandsaufnahme wurde im Oktober 2000 fertig gestellt, den politischen Vertretern des Kreises vorgestellt und über Pressearbeit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Als nach außen wirksames Projekt führte der Rhein-Lahn Kreis im August/September 2000 vier Zukunftswerkstätten durch.

Diese hatten folgende Themen:

Werkstatt 1 - Gesellschaft - Der Rhein-Lahn Kreis auf dem Weg zur Bürgerkommune ?
Werkstatt 2 - Umwelt - 
Alles Rio oder was?    
   
Werkstatt 3 - Bildung -
Auf dem Weg in eine 2-Klassen-Gesellschaft?
Werkstatt 4 - Wirtschaft und Arbeiten –
Schöne neue Arbeitswelt? 
                               

Die Ergebnisse dieser Zukunftswerkstätten wurden dokumentiert  und flossen in eine große öffentliche Veranstaltung am 17.10.2000 in der Stadthalle Nassau ein. Dort wurde auch die Bestandsaufnahme vorgestellt und verteilt. Als weiteren Schwerpunkt  gab es einen Vortrag von Prof. Opaschowski mit dem Thema "Leben und Arbeiten im neuen Jahrhundert - Folgen und Folgerungen für den Einzelnen und die Gesellschaft".  Der Vortrag von Prof. Opaschowski sowie die Ergebnisse der Zukunftswerkstätten sind in einer Dokumentation zusammengefasst.  
 

Bei der Vorstellung der Arbeit der Zukunftswerkstätten in Nassau konnten viele Gemeinsamkeiten über die einzelnen Zukunftswerkstätten hinweg festgestellt werden. Es kam daher der Wunsch nach einer gemeinsamen Weiterarbeit auf.
 

Diese erfolgte im Agenda-Forum und widmete sich der Erstellung eines Leitbilds für den Rhein-Lahn Kreis. Das Agenda-Forum setzte sich aus TeilnehmerInnen der Zukunftswerkstätten, weiteren interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie einigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung zusammen. In drei moderierten Sitzungen wurde an einzelnen Sätzen für das Leitbild gefeilt und diese im Konsens formuliert. In einer vierten Sitzung wurde es schließlich Vertreterinnen und Vertretern des Kreistags vorgestellt.

Am 24. September 2001 beschloss der Kreistag dann die Annahme des Leitbilds.

Nachdem sich die Bürgerinnen und Bürger und die Politik mit dem Leitbild beschäftigt hatten, galt es nun den Bogen zur Verwaltung des Rhein-Lahn-Kreises zu schlagen.

 

Am 5.12.2001 und am 29.01.2002 wurde das Leitbild den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung vorgestellt und auf Berührungspunkte mit der eigenen Arbeit untersucht.

 

In diesem Zuge wurde, in Abstimmung mit  Personalrat und Kantinenbetreiber, beschlossen, zukünftig Kaffee aus fairem Handel in der Kantine der Kreisverwaltung zu verkaufen.

In die Sitzungsvorlagen der Kreisgremien wurde ein „Agenda-Check“ aufgenommen.

 

Weiterhin bildete sich die Abteilungsübergreifende Arbeitsgemeinschaft  „Ökologie“.

Zunächst erarbeitete sie mit finanzieller Unterstützung  verschiedener Stellen eine Informationsbroschüre über Direktvermarkter im Bereich  Landwirtschaft, Wein- und Obstbau sowie Imkerei.

Als nächster Schritt wurde der Rahmen für eine Zusammenarbeit von Direktvermarktern geschaffen. Am 25. März 2003 gab es ein erstes Treffen mit interessierten Betrieben.

Daraus ist die Initiative Natürlich ! aus dem Rhein-Lahn Kreis entstanden. Im Rahmen dieser Initiative treffen sich regelmäßig, in Begleitung der Arbeitsgemeinschaft  „Ökologie“, Direktvermarkter aus dem Rhein-Lahn Kreis, um sich kennen zu lernen, Produkte auszutauschen und gemeinsame Aktionen durchzuführen.     

Andere Agenda-Aktivitäten im Rhein-Lahn Kreis

Sowohl auf privater, als auch auf der Ebene der Gemeinden gibt es diverse Aktivitäten.

Die folgenden Hinweise erheben  keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

"Verein zur nachhaltigen Regionalentwicklung Rhein-Lahn Aar".   Der Verein engagiert sich  in mehreren Projekten. Zum Beispiel wurde in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft des Kreises  eine Museumsstraßenkarte  
www.rhein-lahn-info.de/museumsstrasse erstellt.
       

Weitere Information: www.agenda-21-rhein-lahn-aar.de


Der Arbeitskreis Bachpatenschaften kümmert sich um die Gewinnung und Ausbildung von späteren Bachpaten. Bachpaten sind ehrenamtlich tätig und sorgen für Pflege und Entwicklung eines bestimmten Gewässers.


Weitere Informationen: www.agenda-21-rhein-lahn-aar.de/Arbeitskreise/Bachpatenschaften/bachpatenschaften.html


Die Verbandsgemeinde Katzenelnbogen hat als erste Verbandsgemeinde im Kreis eine Informations- und Initiativ-Veranstaltung zur lokalen Agenda durchgeführt. Ein Grundsatzbeschluss im Verbandsgemeinderat wurde gefasst und Arbeitsgemeinschaften gebildet.


Weitere Informationen: www.vg-katzenelnbogen.de/agenda21/agenda2.htm


Das Forum Regenerative Energie hat sich dem Ausbau  erneuerbarer Energie im Bereich Katzenelnbogen verschrieben.
Momentan wird an dem Projekt Biomasseheizwerk gearbeitet.


Weitere Informationen: www.vg-katzenelnbogen.de/agenda21/energie/index.htm


Die Initiative Streuobstwiesen Klingelbach kümmert sich um  den Anbau heimischer Obstsorten, deren Saft zu diversen Produkten verarbeitet und z.t. direkt oder über einen Verbrauchermarkt vermarktet wird.

Weitere Informationen: www.marktplatz-rhein-lahn.de/obst-klingelbach/


Im Rhein-Lahn-Kreis sind gibt es fünf  Eine-Welt-Läden, die z.T. noch Nebenstellen haben.
Die  Eine-Welt-Initiativen setzen sich ehrenamtlich für die Vermarktung von im Fairen Handel erzeugter Produkte ein. Das Engagement geht jedoch oft über den Laden hinaus in eine direkte Unterstützung von Projekten und Gruppen in wirtschaftlich benachteiligten Regionen dieser Welt, für die man sich unter den Gesichtspunkten Solidarität und Gerechtigkeit  einsetzt. Die Eine-Weltläden im Rhein-Lahn  Kreis befinden sich in

Lahnstein, Frühmesserstraße 16
Bad Ems, Kirchgasse 20
Nassau, Bachgasse 2
Nastätten, Römerstraße 56

Katzenelnbogen, Römerberg 2.

Weitere Informationen: http://www.weltlaeden.de/ und http://www.elan-rlp.de/

Lokale Agenda 21 im Internet: Internet-Adressen

1.
   
 Allgemeines

ICLEI-Europasekretariat: www.iclei.org/europe/index_de.htm

Bundesumweltministerium - Wegweiser Lokale Agenda:  www.bmu.de/de/1024/js/sachthemen/entwicklung/aktuell_entwicklung/?id=680&nav_id=7412&page=1

Navigation: Themen A-Z; Nachhaltige Entwicklung; Lokale Agenda 21

Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz
Alles über Nachhaltigkeit und L.A.21 – Aktivitäten in Rheinland-Pfalz

www.umdenken.de/
www.umdenken.de/akademie/


Bundesweite Servicestelle Lokale Agenda 21

www.agendaservice.de/

weitere Informationen:

www.umweltbundesamt.de/rup/index.html (raumbezogene Umweltplanung)

www.forumue.de/ (Forum Umwelt und Entwicklung)

2.
   
Agenda – Themen

ecoBudget, die kommunale Naturhaushaltswirtschaft: www.ecobudget.com/emp/envbud_ger.html 

ökologischer Fußabdruck: der rechnerische Flächenverbrauch als Nachhaltigkeitsindikator

 www.agenda21-netzwerk.de/footprint/

Nachhaltigkeit
Definition: Eine Gesellschaft ist dann nachhaltig, wenn sie so strukturiert ist und sich so verhält, dass sie über alle Generationen existenzfähig bleibt. Mit anderen Worten: sie ist so weitsichtig, so wandlungsfähig und so weise, dass sie ihre eigenen materiellen und sozialen Existenzgrundlagen nicht unterminiert. Die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung der UN bezeichnete (im Brundtland-Report, d. A.) eine Gesellschaft als nachhaltig, wenn sie den Erfordernissen der Gegenwart angemessen gerecht wird, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu beschränken, ihren eigenen Bedürfnissen nachzukommen".

Indikatoren:
indikatoren.ecolog-institut.de/Konzept.htm

mit weiterführenden links

Lexikon der Nachhaltigkeit: www.nachhaltigkeit.aachener-stiftung.de/1000/Veranlassung.htm

Beispiele
www.gute-beispiele.net/

Allgemeines

www.learn-line.nrw.de/angebote/umweltgesundheit/medio/global/nachhalt.htm

Kontakte

Andrea Kleinmann

Abteilung Bauen und Umwelt

Kreisverwaltung Rhein-Lahn

Insel Silberau

56130 Bad Ems

 

Tel.: 02603-972 250

Fax: 02603-972 6250

mail: andrea.kleinmann@rhein-lahn.rlp.de 

 

Wenn Sie ein Exemplar der Bestandsaufnahme oder  der Dokumentation haben möchten, wende sie sich bitte an

 

Andrea Kleinmann

Tel.: 02603-972 250

Fax: 02603-972 6250

mail: andrea.kleinmann@rhein-lahn.rlp.de 

 

Arbeitsgemeinschaft Ökologie

der Kreisverwaltung

Ansprechpartner/innen  Direktvermarkter-Initiative:

 

Monika Kühne, Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Tel.: 02603-972 263

Eckard Bröder, Landwirtschaftsabteilung, Tel.: 02603-972 308

Manfred Radermacher, Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 02603-972 176 

Andrea Kleinmann, Abteilung Bauen und Umwelt, Tel.: 02603-972 250


Grundsatzbeschluss des Kreistages

Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises - Dezernat IV -

Vorlage zur Sitzung des Kreistages am 29. November 1999
Tagesordnungspunkt: I. 5:

Lokale Agenda 21

Die Lokale Agenda 21 hat den Kreisausschuss bereits in den Sitzungen vom 09.11.1998, 22.02.1999 und 18.10.1999 befasst.

Am 01.02.1999 fand dazu eine Informationsveranstaltung im Kreishaus statt.

In der letzten Kreisausschuss-Sitzung wurde das Thema unter dem Gesichtspunkt beleuchtet, wie sich der Rhein-Lahn-Kreis konkret im Sinne einer Lokalen Agenda 21 engagieren kann.

Dazu wurden Beispiele aus anderen Landkreisen dargestellt und ein Vorschlag für ein eigenes Vorgehen gemacht.

Danach soll zunächst eine Bestandsaufnahme über die Tätigkeiten der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises auf den Feldern Ökologie, Ökonomie und Soziales gemacht werden. Es soll festgehalten werden, welche Aufgaben wahrgenommen werden und welcher finanzielle Rahmen zur Verfügung steht, sowie wer über den Einsatz dieser finanzieller Mittel entscheidet.

Ebenfalls wurde festgehalten, dass es beim Rhein-Lahn-Kreis keine eigenen Arbeitskreise geben soll, sondern dass sich der Rhein-Lahn-Kreis in Projekt-Arbeitsgemeinschaften externer Gruppen (z.B. des Vereins "Nachhaltige Regionalentwicklung Rhein-Lahn-Aar") engagieren soll, soweit es um kreisrelevante Themen/Projekte geht. Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme könnten dort eingebracht werden.

Man war sich einig, dass die Belange Ökologie, Ökonomie und Soziales gleichberechtigt nebeneinander stehen sollen, sowie es auch im Kapitel 28 der Agenda 21 vorgesehen ist.

Im Herbst nächsten Jahres soll eine "Zukunftswerkstatt" unter Beteiligung aller Akteure im Rhein-Lahn-Kreis stattfinden. Die Einzelheiten werden noch erarbeitet.

Der Kreisausschuss nahm die geplanten Maßnahmen zustimmend zur Kenntnis und empfiehlt dem Kreistag folgenden Grundsatzbeschluss zu fassen:

Beschluss:

Der Rhein-Lahn-Kreis verpflichtet sich, in Umsetzung der Beschlüsse der Konferenz der UN über Umwelt und Entwicklung (UNCED) von Rio 1992 in einen Lokalen Agenda 21-Prozess im Sinne der Aalborg-Konferenz 1994 einzutreten.

Die Verwaltung des Rhein-Lahn-Kreises und der Kreistag werden sich in Projekte im Rahmen der Lokalen Agenda 21 einbringen.

Der Rhein-Lahn-Kreis ruft alle Verbandsgemeinden und Ortsgemeinden auf, sich ebenfalls in einen eigenen Lokalen Agenda-Prozess zu begeben. Der Rhein-Lahn-Kreis bietet an, Veranstaltungen zum Erfahrensaustausch und Beratung der Orts- und Verbandsgemeinden, die sich in einem solchen Prozess befinden, abzuhalten.

56130 Bad Ems, den

(Kurt Schmidt)

Landrat

Das Leitbild im Rhein-Lahn-Kreis

Das Vorwort zum Leitbild:

Leitbilder werden im Agenda-Prozess häufig erstellt um eine Art "Zielvorgabe" zu geben.

Sie sind Aussage der im Prozess engagierten Bürgerinnen und Bürger über ihre Wünsche und Vorstellungen von einer nachhaltigen Zukunftsentwicklung.

Ein Leitbild setzt sich aus Leitzielen und Leitsätzen zusammen, die hier zu Themenblöcken zusammengefasst wurden.

Anhand des Leitbildes können die Akteure immer wieder einen Abgleich vornehmen, wie weit sie auf ihrem Weg weitergekommen sind.

Das Leitbild kann auch als Orientierung zur Bildung von Projekt-Arbeitsgemeinschaften dienen, die zur Verwirklichung der Ziele dienen sollen.

Die vorliegenden Leitsätze wurden den dokumentierten Aussagen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der vier Zukunftswerkstätten etnommen, diskutiert und anschließend im Konsens formuliert.

Von der Verwaltung wurden lediglich die Themenblöcke gebildet, von denen sich 4

Bezüglich der Umsetzung darf man im Regelfall keine kurzfristigen Änderungen oder gar Umwälzungen erwarten. Der Agenda-Prozess ist als langfristiger Prozess quasi Daueraufgabe, es gilt in Einzelschritten, durch konkrete Maßnahmen und Projekte, dem Ziel näher zu kommen.


Das Leitbild:


Zukunft im Rhein-Lahn-Kreis nachhaltig und solidarisch gestalten
Im Rhein-Lahn-Kreis gibt es engagierte Bürgerinnen und Bürger!


Wir wollen....
uns in der Region besser vernetzen und unser "Wir-Gefühl,
unsere gemeinsame Identität weiter entwickeln und vermitteln,
Eigeninitiative und Selbstorganisation stärken und fördern,
den Gedanken der Bürgerkommune
* stärken
die Bedingungen für Bürgerengagement verbessern (z. B. Qualifizierung Ehren­amtlicher)
durch Bürgerbeteiligung Vertrauen in und Verbindung zu Verwaltung und Räten herstellen

* Definition des Begriffs „Bürgerkommune“ wie sie in der Zukunftswerkstatt „Gesellschaft – Der Rhein-Lahn Kreis auf dem Weg zur Bürgerkommune ?“ getroffen wurde.

Bildung als Chance - Bildung als Menschenbildung
* begreifen!

Wir wollen.....
bessere Zusammenarbeit der (Weiter-)Bildungsträger und bessere,
vernetzte Angebote,
neues Interesse an Bildung wecken,
speziell auf die Bildungsnotwendigkeit bei Kindern aufmerksam machen,
Bildungsförderung spezieller Gruppen (z. B. Alleinerziehende, Begabte, Sozialhilfe­empfänger, .....)
mehr Fort- und Weiterbildung in Betrieben anregen,
die Bedingungen für Bildungsarbeit verbessern und neue Bildungsangebote schaffen
* Definition des Begriffs „Menschenbildung“,wie sie in der Zukunftswerkstatt „ Bildung – Auf dem weg in die 2-Klassen- Gesellschaft“ getroffen wurde

Schöne, neue Arbeit - Lust auf Arbeit!

Wir wollen....
Wirtschaftskraftstärkung durch Mittelstandsansiedlung fördern,
wirtschaftliches Konkurrenzdenken unter den Regionen vermindern,
mehr Kinderbetreuungsangebote, z. B. Betriebskindergärten anregen,
mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie Möglichkeiten für Teilzeitarbeit schaffen,
Erziehungs- und Familienarbeit fördern und wertschätzen,
mit der heimischen Wirtschaft in den Agenda-Prozess eintreten,
mit Unterstützung der Verwaltung nachhaltige und regionale Wirtschaftskreisläufe fördern

Ökologisches Gleichgewicht - ernst genommene Daseinsvorsorge!

Wir wollen.....
nachhaltiges Denken, Handeln und Fühlen im Bewusstsein verankern,
dezentrale, erneuerbare Energieversorgung und -sparkonzepte voranbringen,
gesunde Nahrungsmittel durch umweltverträgliche Landwirtschaft vor Ort produzieren und auch konsumieren,
Artenreichtum erhalten/fördern und Nutztiere artgerecht und achtungsvoll halten sowie Landschaftspflege betreiben ,
das "Ländliche" akzeptieren, pflegen und fördern
und unsere Landschaft durch eine zukunftsfähige Landwirtschaft und eine naturnahe Waldwirtschaft verbessern,
den Fairen Handel global und lokal fördern.

Raum für Vielfalt und Miteinander!

Wir wollen.....
Generationen dichter zusammenführen und zusammenhalten,
z. B. durch gemeinsame Erlebnisangebote für Eltern und Kinder unter Einbeziehung der Schulen oder Mitarbeit von Jugendlichen in überparteiischen Jugendgremien,
gesamtgesellschaftliche Integration von Aussiedlern und Ausländern incl. Asylbewerber und Flüchtlinge fördern,
Toleranz, Nachbarschaftshilfe und Gemeinwohlorientierung fördern,
dem zunehmendem Egoismus und der Vereinzelung entgegenwirken, Gleichgültigkeit und Passivität durchbrechen,
Integration von behinderten Mitbürgern ermöglichen (z. B. wohnortnahe Integration in Schulsystem und Arbeitswelt), physische und psychische Schwellen abbauen,
Mensch und Technik zusammenführen,
die geschlechtsspezifischen Fähigkeiten von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen berücksichtigen,
durch Partnerschaften und Begegnungen mit anderen Regionen globale Verantwortung übernehmen

KOMMUNIKATION - wird groß geschrieben!
Wir wollen.....
den Dialogprozess und die Teamarbeit auf allen Ebenen fördern,
ein Klima der Offenheit, Ehrlichkeit und des Vertrauens schaffen,
uns gegenseitig informieren,
der Bevölkerung einen breiten Zugang zum Internet ermöglichen,
lösungsorientiert miteinander reden

Wir im Rhein-Lahn-Kreis packen es an!

Wir wollen.....
den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ausbauen und weiterentwickeln,
gemeinsame Ziele entwickeln und in konkreter Projektarbeit realistische, umsetzbare Ziele erreichen,
nicht nur fordern, sondern mehr handeln und bewirken

Vorschläge für konkrete Projektansätze:

ein regionales Bürgermedium (Zeitung):
auf Verbandsgemeinde-Ebene
auf Ebene der Region
freie, lebendige Bürgertreffs
Bildung von Nachbarschaftshäusern