Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen

Seite ausdrucken

Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen

Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf Eingliederungshilfe, wenn ihre seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für ihr Lebensalter typischen Zustand abweicht und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist oder eine solche Beeinträchtigung zu erwarten ist.

Das Leistungsspektrum reicht von ambulanten Hilfen (z. B. Hilfen bei Teilleistungsstörungen, Schulbegleitungen), über teilstationäre Hilfen (z. B. Tagesgruppe, Kindertagesstätte) bis zu stationären Hilfen.

Zur Überprüfung der Abweichung der seelischen Gesundheit sind dem Antrag eine Stellungnahme eines Arztes für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie oder eines Kinder- und Jugendpsychotherapeuten oder eines Arztes oder eines psychologischen Psychotherapeuten, der besondere Erfahrungen auf dem Gebiet seelischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen beizufügen. Die Stellungnahme ist auf der Grundlage der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD 10) in der vom Deutschen Institut für medizinische Dokumentation herausgegebenen deutschen Fassung zu erstellen. Dabei ist auch darzulegen, ob die Abweichung Krankheitswert hat oder auf einer Krankheit beruht.

Danach erfolgt eine sozialpädagogische Überprüfung, ob eine Teilhabebeeinträchtigung vorliegt.

Diese wird durch Frau Anna Gesenhoff (Buchstabe A –G), Telefon 02603/972-337 und Herrn Wolfgang Jüngels (Buchstabe H – Z), Telefon 02603/972-225 durchgeführt, die auch für Rückfragen zur Verfügung stehen.

Bei Fragen finanzieller Art können Sie sich an die Mitarbeiter der Wirtschaftlichen Jugendhilfe wenden:

Die hausinterne Zuständigkeit in der wirtschaftlichen Jugendhilfe richtet sich nach dem Wohnort der sorgeberechtigten Eltern bzw. des sorgeberechtigten Elternteils.

Verbandsgemeinden Bad Ems und Nassau
Frau Gras
Tel.: 02603 972 227
Fax: 02603 972 6227
E-Mail: margit.gras [at] rhein-lahn.rlp.de

Stadt Lahnstein und Verbandsgemeinde Loreley und Verbandsgemeinde Nastätten
Herr Michel
Tel.: 02603 972 226
Fax: 02603 972 6226
E-Mail: andre.michel [at] rhein-lahn.rlp.de

Verbandsgemeinden Diez, Hahnstätten und Katzenelnbogen
Herr Maus
Tel.: 02603 972 237
Fax: 02603 972 6237
E-Mail: mathias.maus [at] rhein-lahn.rlp.de

Bei Vollzeitpflegestellen richtet sich die Zuständigkeit nach dem Wohnort der Pflegefamilie. Sie können sich gerne per E-Mail oder Fax an uns wenden.

Besprechungstermine werden nicht vergeben; Terminabsprachen sind möglich.