Zecken

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Winzige Vampire

Mit den ersten Sonnenstrahlen erwachen kleine Vampire aus ihrer Winterruhe. Die Rede ist vom gemeinen Holzbock, der häufigsten Zeckenart in Deutschland. Sobald die Quecksilbersäule die acht Grad Celsius-Marke überschreitet, werden sie aktiv. Hungrig nach der langen Wartezeit treibt sie ein bestimmtes Verlangen auf die Spitzen von Gräsern und Sträuchern: Die Sehnsucht nach einer Blutmahlzeit.

Drei mal in ihrem Leben müssen sie zustechen, um durch den Lebenssaft die eigenen Nachkommen zu sichern. Ihre Opfer bemerken oft nicht einmal, dass sich einer der kleinen Vampire an ihnen fest gesogen hat, denn der Stich einer Zecke ist schmerzlos.

Die Zecke selbst ist für den Menschen zwar lästig, aber im Prinzip nicht gefährlich. Doch sie kann Krankheitserreger beherbergen, die sie beim Saugakt mit ihrem Speichel an ihre Opfer weiter gibt. Aktuelle Untersuchungen haben ergeben, dass in bestimmten Regionen Süddeutschlands mittlerweile fast jede zehnte Zecke mit dem Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) Virus infiziert ist. Vor Jahren war dies noch jede tausendste Zecke.

Allerdings muss nicht jeder, der von einer infizierten Zecke gestochen wird, an der FSME erkranken. Wenn man Glück hat verläuft sie stumm oder es kommt nur zu einer Art Sommergrippe mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen.

Ein Teil der Infizierten aber erkrankt an Hirnhaut-, Gehirn- oder gar Rückenmarksentzündung. Diese Entzündungen können schwere bleibende Schäden verursachen oder im Extremfall sogar tödlich enden. Kinder und Erwachsene können an einer FSME erkranken. Je älter man ist, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit an der gefährlichen Virusinfektion schwer zu erkranken bzw. zu sterben.

Das Beunruhigende daran: die FSME ist nicht behandelbar. Aber es gibt eine vorbeugende Impfung, die als sehr gut verträglich gilt. Die Impfung wird allen Personen mit Zeckenstichrisiko empfohlen, die in Regionen leben oder verreisen, in denen bereits mehrere FSME-Erkrankungen aufgetreten sind.

Besonders gefährdet sind in Deutschland Naturliebhaber in Bayern und Baden-Württemberg. Aber auch in Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen gibt es Risikogebiete. In zahlreichen anderen europäischen Ländern wie beispielsweise in Österreich, Ungarn, Polen, Tschechien und den baltischen Staaten kommt das FSME-Virus ebenfalls vor. Verbreitungskarten zu solchen Risikogebieten gibt es z.B. im Internet unter www.zecken.de . Stiftung Warentest bestätigte dieser Internetseite mit der Note 1,7 eine hohe Qualität.

Eine spezielle Seite im Netz gibt es auch für Kinder und Jugendliche: www.zeckenschule.de . Sie wurde erst kürzlich mit dem Erfurter Netcodefür „Qualität von Kinderseiten im Internet“ ausgezeichnet.

Eine zweite von Zecken übertragene Krankheit ist die Borreliose. Sie ist häufiger als die FSME und nicht auf bestimmte Regionen beschränkt. Eine vorbeugende Impfung gibt es zudem nicht. Aber die Borreliose kann mit Antibiotika behandelt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass frühzeitig mit der Behandlung begonnen wird und dass die Medikamente lange genug eingenommen werden. Das häufigste Symptom der Borreliose ist die so genannte Wanderröte. Hierbei handelt es ich um eine roten ringförmigen Fleck. Andere Symptome wie etwa allgemeines Krankheitsgefühl aber  werden nicht unbedingt mit einer Borrelieninfektion verbunden.Im späteren Verlauf einer Borreliose können die verschiedensten Beschwerden, von Hirnhautentzündungen bis zu arthritischen Beschwerden, auftreten.

Zecken lassen sich übrigens nicht von Bäumen auf ihre Opfer herabfallen, wie immer wieder behauptet wird, sondern werden von Büschen und Gräsern abgestreift. Auch stechen sie nicht sofort zu, sondern krabbeln erst eine Weile herum, bis sie eine geeignete Stelle zum Blutsaugen gefunden haben. Körperregionen mit dünner weicher Haut werden dabei besonders bevorzugt. Es ist daher immer sinnvoll, sich nach einem Aufenthalt im Freien gründlich nach Zecken abzusuchen.

Einen sicheren Schutz gegen die FSME kann aber nur eine Schutzimpfung bieten.

Ärzte sind verpflichtet, Borrelieninfektionen zu melden:

Meldung einer Lyme-Borreliose gemäß § 2 der Landesverordnung über die Erweiterung der Meldepflicht für übertragbare Krankheiten des Landes Rheinland-Pfalz (Meldebogen ist am Seitenende eingestellt).

Häufig gestellte Fragen und die Antworten

Wie entferne ich eine Zecke richtig?

Sie sollten die Zecke ganz vorsichtig mit einer feinen Pinzette aus der Haut herausziehen. Dazu setzt man dicht über der Haut an und zieht bzw. hebelt die Zecke vorsichtig heraus. Da der Stechapparat einer Zecke mit den vielen Widerhaken kein Gewinde besitzt, muss die Zecke beim Entfernen weder rechts noch links gedreht werden.

Wo gibt es Zecken?

In ganz Deutschland gibt es Zecken. Sie leben vorzugsweise an Waldrändern, an Lichtungen oder an Bächen. Auch Gärten oder Parks werden gerne als Lebensräume akzeptiert. Zecken, die das gefährliche FSME-Virus übertragen, leben vor allem im Süddeutschen Raum.

Wie erkenne ich nach einem Zeckenstich, ob die Zecke eine Krankheit übertragen hat?

Das bekannteste Zeichen ist eine ringförmige Hautrötung um die Einstichstelle, auch Wanderröte oder Erythema migrans genannt. Eine solche Rötung ist das Zeichen für eine Infektion mit Borrelien. Bei einer FSME-Infektion tritt sie nicht auf. Ansonsten sind es Krankheitssymptome, die auf eine Infektion nach einem Zeckenstich hinweisen können. So klagen Betroffene etwa über Müdigkeit, Fieber, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen sowie andere grippeähnliche Symptome.

Eine Zecke hat mich gestochen. Muss ich zum Arzt?

Gehen Sie zum Arzt, wenn grippeähnliche Symptome, wie Müdigkeit, Fieber oder Kopfschmerzen auftreten. Auch bei einer ringförmigen Hautrötung um die Einstichstelle sollten Sie zum Arzt. Es ist ein Zeichen für eine Infektion mit Borrelien. Es kann mehr als drei Wochen dauern, bis sich Symptome einer Erkrankung nach einem Zeckenstich bemerkbar machen.

In welcher Jahreszeit sind Zecken gefährlich?

Zecken werden bei Temperaturen ab sieben Grad Celsius aktiv. Die "Zecken-Hauptsaison" beginnt in Deutschland normalerweise im Frühjahr und endet im Spätherbst. In milden Wintern beginnt die Zeckensaison aber bereits im Januar und kann bis in den Dezember gehen.

Welche Krankheiten übertragen Zecken?

Zecken können Überträger vieler Krankheiten sein. Menschen in Deutschland können nach einem Zeckenstich vor allem an Borreliose oder der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) erkranken.

Wie schütze ich mich vor Zecken?

Für den kurzen Schutz eignen sich Insekten abweisende Mittel, sogenannte Repellents. Auch geschlossene, helle Kleidung bietet einen gewissen Schutz, weil Zecken hier länger herumkrabbeln müssen und dabei entdeckt werden können. Eine Garantie gibt es bei beiden Methoden nicht – sie können Zecken vielleicht aufhalten, nicht aber sicher abschrecken. Um nicht an der von Zecken übertragenen Frühsommer-Meningoenzephalitis zu erkranken, ist eine Impfung der einzige sichere Schutz.

In welchem Urlaubsland ist die Zeckengefahr besonders groß?

In fast jedem Land gibt es Zecken, die Krankheitserreger übertragen können. Das Risiko an der Frühsommer-Meningoenzephalitis zu erkranken, ist in vielen osteuropäischen Staaten hoch.

Warum tut ein Zeckenstich nicht weh?

Die Zecke sondert während des Stechens mit ihrem Speichel ein Betäubungsmittel ab, das die Einstichstelle betäubt.

Die Zecke - die sieben häufigsten Irrtümer

Noch immer ranken sich um die Zecke einige wilde Geschichten. Das betrifft die Lebensweise des kleinen Blutsaugers ebenso wie die beste Methode, ihn loszuwerden oder sich vor ihm zu schützen. Hier eine Zusammenstellung der 7 hartnäckigsten Irrtümer.

  1. Zecken fallen von den Bäumen.
    Die Zecke lässt sich nicht von Bäumen fallen – weil sie erst gar nicht hinaufklettert. Viel lieber sitzt sie auf Grashalmen, an Buschzweigen und im Unterholz. Dort lauert sie auf potentielle Wirte wie Mäuse, Igel und Rehe, von denen sie sich im Vorbeigehen abstreifen lässt. Auch ein vorbeilaufender Jogger ist für die Zecke ein gefundenes Fressen.
  2. Zecken beißen
    Der Ausdruck „Zeckenbiss“ ist genau genommen falsch. Denn Zecken beißen Ihre Opfer nicht, sondern sie stechen. Dazu benutzen sie ihren mit winzigen Scheren versehenen Saugrüssel und ritzen eine kleine Grube in die Haut. Diese läuft mit Blut voll, welches die Zecke aufsaugt. Dabei "spuckt" die Zecke die Flüssigkeit, die sie nicht verdauen kann, zurück in die Haut. Diese Flüssigkeit enthält besondere Stoffe, die die Einstichstelle nicht nur betäuben, sondern auch dafür sorgen, dass das Blut flüssig bleibt und die Stelle sich nicht entzündet. Bei diesem Vorgang können mit dem Speichel auch Krankheitserreger von der Zecke in den Menschen (oder einen anderen Wirt) gelangen.
  3. Frühsommer-Meningo-Enzephalitis? Die Krankheit kommt nur im Frühsommer vor.
    Der Name der Krankheit täuscht. Die Zecken, die FSME übertragen, sind ab sieben Grad Celsius aktiv. Liegt im Winter über einen längeren Zeitraum die Temperatur darüber, bleiben die Zecken aktiv und können auch in dieser Jahreszeit zustechen und Menschen infizieren. Der Begriff Frühsommer beruht darauf, dass die Krankheit in diesem Zeitraum beschrieben wurde.
  4. Bei uns besteht keine Infektionsgefahr durch Zeckenstiche.
    Das ist falsch. Überall in Deutschland gibt es Zecken, die eine durch Bakterien im Darm der Zecke verursachte Lyme-Borreliose übertragen können. Zecken, die das FSME-Virus übertragen, sind hauptsächlich in Süddeutschland aktiv. Allerdings beobachtet man in den letzten Jahren eine Ausweitung der FSME-Risikogebiete in Richtung Norden.
  5. Mit der richtigen Kleidung kann ich mich schützen.
    Im Prinzip halten Gummistiefel und lange Hosen Zecken ab oder zumindest auf. Sicheren Schutz kann Kleidung allein jedoch nicht gewähren. Zecken können auf der Suche nach einer geeigneten Stichstelle eine ganze Weile herumkrabbeln.
  6. Rechtzeitiges Entfernen der Zecke reicht aus.
    Das stimmt nur bedingt. Ist die Zecke mit dem FSME-Virus verseucht, wird das Virus sofort nach dem Stich übertragen. Bei Lyme-Borreliose nimmt man an, dass die Übertragung der Bakterien erst nach längerem Saugen der Zecke erfolgt. Die FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) kann – im Gegensatz zur Borreliose – nicht mit Antibiotika behandelt werden, allein die vorbeugende Impfung bietet einen wirksamen und sicheren Schutz. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) allen, die in einem Risikogebiet leben oder dorthin reisen, die vorbeugende und sehr gut verträgliche Impfung gegen FSME.
  7. Zecken entferne ich mit Klebstoff und Öl?
    Klebstoff oder Öl sollten Sie nicht verwenden. Die Zecke erstickt dadurch und kann im Todeskampf Viren (FSME) und Bakterien (Borreliose) in das Blut abgeben. Ebenso wenig sinnvoll ist es, Zecken aus der Haut herauszudrehen – der Stechapparat einer Zecke hat nämlich kein Gewinde. Die sicherste Methode: Packen Sie die Zecke möglichst dicht an der Haut mit einer spitzen Pinzette und ziehen Sie sie vorsichtig heraus. Vermeiden Sie es vor allem, den Hinterleib der Zecke zu quetschen!

Die 10 kuriosesten Fakten über Zecken 

  • Zecken haben ihre Nase am Vorderbein
    Zecken können ihre Opfer wittern, obwohl sie keine richtigen Nasen haben. Aber sie haben ein besonderes Organ am Vorderbein, mit dem sie bestimmte Stoffe "riechen" können. Die „Zeckennase“ wird von Biologen als „Hallersches Organ“ bezeichnet. Es registriert zum Beispiel im Schweiß enthaltene Stoffe wie Buttersäure oder Ammoniak sowie Kohlendioxid, das beim Ausatmen entsteht. So können Zecken ihre Opfer erkennen.
  • Zecken sitzen gern auf Grashalmen und wedeln mit den Vorderbeinen
    Um ihre Opfer besser erreichen zu können, klettert die Zecke auf Gräser und Büsche. Eine erwachsene Zecke kann dabei bis zu 1,50 Meter hoch klettern. Meistens ist sie aber in Knie- bis Hüfthöhe zu finden. Hat die Zecke ihre Jagdposition eingenommen, streckt sie oft ihre Vorderbeine in die Höhe, um mit ihrem Hallerschen Organ alle Duftstoffe in ihrer Umgebung besser wahrzunehmen. Streift der Wirt die Zecke, greift sie sich blitzschnell mit den starken Krallen an ihren Vorderbeinen die Haut, das Fell oder die Kleidung und hält sich fest. Dafür reicht eine Berührung von wenigen Sekundenbruchteilen aus.
  • Zecken können 10 Jahre ohne Nahrung auskommen
    Zecken sind echte Überlebenskünstler. Mit einer einzigen Blutmahlzeit kann eine Zecke sehr lange zufrieden sein. Im Labor konnten Zecken, die vorher Blut gesaugt hatten, bis zu zehn 10 Jahre lang ohne weitere Nahrung überleben.
    In freier Natur lebt der Holzbock im Durchschnitt drei bis fünf Jahre.
  • Zecken können über Wälder und sogar Meere „wandern“Zecken sind keine Langstreckenläufer. Kurze Distanzen können sie mit erstaunlicher Geschwindigkeit überwinden, aber schon nach wenigen Metern sind sie erschöpft. Trotzdem verbreiten sich Zecken über Länder, ja sogar über Kontinente hinweg. Sie reisen als blinde Passagiere bei Holztransporten mit. Oder sie überwinden längere Strecken mit ihren Wirten, zum Beispiel Vögeln oder Rehen.
  • Zecken sind nach einer Mahlzeit 200-mal schwerer als zuvor
    Erwachsene Weibchen können bei einer einzigen Mahlzeit ihr Körpergewicht um das 100- bis 200-fache erhöhen. Wollte das ein Mensch schaffen, müsste er so lange Pizza essen, bis er etwa so viel wie ein Lastwagen wiegt.
  • Zeckenkinder haben 2.000 Geschwister
    Ein Zeckenweibchen kann auf einmal zwischen 2000 und 20.000 Eier legen. Eine Wachs schicht schützt die Eier und verbindet sie miteinander. Weil es so viele Eier auf einmal sind, werden sie auch "Zeckenkaviar" genannt.
  • Zecken haben „Betäubungsmittel“ und „Klebstoff“ im Gepäck
    Damit der Wirt den Stich nicht bemerkt, gibt die Zecke mit dem Speichel ein Betäubungsmittel ab, wenn sie zusticht. Deswegen bemerkt der Wirt einen Zeckenstich nicht gleich, obwohl der Stachel der Zecke viel dicker und gröber ist, als der feine Stachel einer Stechmücke. Das allein reicht aber noch nicht aus, um zu verhindern, dass der Wirt die Zecke einfach wegkratzt. Deshalb hat die Zecke noch einen anderen Trick auf Lager: Sie produziert 5 bis 30 Minuten nach dem Stich eine Art Klebstoff, durch den sie sich mit dem Wirt fest verklebt.
  • Zeckenmännchen sterben sofort nach der Paarung
    Das Zeckenmännchen ist viel kleiner als das Weibchen. Zur Paarung klettert es unter den Bauch des Weibchens, während dieses auf einem Wirt sitzt und Blut saugt. Das Männchen stirbt nach der Paarung – und das Weibchen saugt in aller Ruhe weiter um Kraft für die bevorstehende Eiablage zu sammeln.
  • Wie sich Nashörner und Giraffen vor Zecken schützen
    Auch in Afrika gibt es viele verschiedene Arten von Zecken. Und auch Nashörner werden von ihnen geplagt. Allerdings haben sie einen kleinen Helfer, der sie wieder von den Zecken befreit: Die Sumpfschildkröte. An heißen Tagen liegen die Nashörner gerne am Fluss im Schlamm. Dort suchen Sumpfschildkröten die Haut der grauen Riesen nach vollgesogenen Zecken ab und zupfen sie ihnen von der Haut. Auch an einer Giraffe wird man kaum jemals eine Zecke finden. Der Grund dafür ist einfach: Zecken mögen den Geruch nicht, den Giraffen abgeben.
  • Zecken überleben in der Waschmaschine
    Mit Feuchtigkeit haben Zecken generell kein Problem. Daher ist auch eine Waschmaschine für sie nicht unbedingt eine lebensbedrohliche Umgebung. Kritisch wird es für Zecken erst, wenn besonders heiß gewaschen wird oder sie im Trockner landen.

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Meldung einer Lyme-Borreliose