Bebauungspläne

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Bebauungspläne 

Der Bebauungsplan ist das Instrument der verbindlichen Bauleitplanung und von den jeweiligen Städten und Ortsgemeinden in eigener Planungshoheit aufgestellt. Die jeweiligen Räte beschließen die Aufstellung eines Bebauungsplanes, sobald es die städtebauliche Entwicklung des Ortes erfordert. 

Der Ablauf des Aufstellungsverfahrens, in dem neben zahlreichen Fachbehörden auch die Bürger Gelegenheit zur Mitwirkung haben, ist genau wie der Ablauf für den Flächennutzungsplan im Baugesetzbuch (Textfassung siehe http://www.bmvbw.de/ )detailliert geregelt. 

Im Gegensatz zum Flächennutzungsplan schafft der Bebauungsplan verbindliches Baurecht. So setzt er fest, welche Nutzungen in einem Gebiet zulässig sind, beispielsweise ob es sich um ein allgemeines oder reines Wohngebiet, Mischgebiet oder Gewerbegebiet handelt. Weiterhin werden auch Flächen festgelegt, die überbaut werden dürfen. Auch Festsetzungen zur Zahl der zulässigen Geschosse und viele weitere Regelungen können getroffen werden. 

Zudem gibt die Landesbauordnung den Gemeinden auch die Möglichkeit, örtliche Bauvorschriften in den Bebauungsplan aufzunehmen um das Aussehen der Gebäude im Baugebiet mitzugestalten. Die Gemeinde kann auf diesem Weg z.B. die Dachform, das Material der Dacheindeckung, Fensterformate, Art und Höhe von Einfriedungen und ähnliches bestimmen.