Kirchen und Klöster

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Altendiez - Ev. Kirche St. Peter
Altendiez - Ev. Kirche St. Peter
Die älteste Kirche auf Diezer Gebiet ist St. Peter auf einem Kalksteinfelsen vis-à-vis des Diezer Schlosses auf der rechten Lahnseite. Sie dürfte aus dem 8./9. Jahrhundert stammen und auf einem ehemaligen Thingplatz stehen. Die erste Erwähnung findet sich in einer Urkunde aus dem Jahr 1269, in der ein „plebanus montis St. Petri prope Dietz“ auftritt, das übersetzt lautet: Der Pfarrer der Kirche auf dem Berge St. Peter zu Diez. Die Kirche wurde 1630 von Kroaten und 1796 von Franzosen verwüstet. Ihre heutige Gestalt erhielt sie durch den Wiederaufbau 1830. St Peter ist nicht, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte, ein Bau der klassizistischen Periode des 19. Jahrhunderts, sondern ursprünglich auf den Mauern einer romanischen Kirche aufgebaut.


Geöffnet: nach tel. Voranmeldung, Tel. 06432 / 83060

Info: Gemeindebüro der ev. Kirchengemeinde St. Peter zu Diez,

Feldstr. 2, Altendiez, Tel. 06432 / 83060

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Bad Ems - Russisch-orthodoxe Kirche
Bad Ems - Russisch-orthodoxe Kirche
Das Gotteshaus mit der charakteristischen wuchtigen, goldenen Zentralkuppel, die von vier kleineren Kuppeln umgeben wird, wurde 1876 erbaut, um dem religiösen Bedürfnis einer sprunghaft wachsenden Zahl russischer Kurgäste zu entsprechen. Es finden sich typische Merkmale russischer Kirchen: Der Grundriss des Gebäudes ist dem griechischen Kreuz nachgebildet; die beiden Schiffe sind tonnenüberwölbt und die Inneneinrichtung folgt den Vorschriften einer orthodoxen Kirche.



Standort: Wilhelmsallee

Geöffnet: vom 1. April bis 31. Oktober: Di., Mi., Do. von 15 bis 17 Uhr

Info: Tel. 02603 / 94150


Bad Ems - Ev. Kirche Kaiser-Wilhelm
Bad Ems - Ev. Kirche Kaiser-Wilhelm
Das Gotteshaus trägt den pompösen Charme der Kaiserzeit.
In dem neuromanischen Bauwerk fallen besonders die riesigen runden Fenster ins Auge und der Chorraum mit seiner auf marmornen Säulen stehenden Kanzel.

Standort: Malbergstraße

Geöffnet: Dienstag von 10 bis 12 Uhr

Info: Ev. Kirchengem.,

Kirchgasse 16b, Bad Ems, Tel. 02603 / 2316


Bad Ems - Ev. Martinskirche
Bad Ems - Ev. Martinskirche
Bei der evangelischen Martinskirche handelt es sich um eine spätromanische Pfeilerbasilika, die Mitte des 12. Jahrhunderts gebaut wurde. Der große Westturm trägt eine spätbarocke Haube.


Standort: Marktstraße · Geöffnet: Dienstag von 9 bis 12 Uhr; Mi. bis Fr.: Schlüssel von 10 bis 14 Uhr im Gemeindebüro, Kirchgasse 16a, erhältlich Info: Ev. Kirchengem. Bad Ems, Tel. 02603 / 2316 oder 50126

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Bad Ems - Kath. Kirche Maria Königin
Bad Ems - Kath. Kirche Maria Königin
Die Kapelle, 1661 errichtet, beherbergt eine historische Schöler-Orgel mit neun Registern (1831). Es ist das letzte Werk des Orgelbauers Christian Ernst Schöler aus Bad Ems, der 1832 verstarb. Der Prospekt der Orgel, zwei hohe Außentürme und abgesenkter Mittelteil, ist ein für die Orgeln der Bad Emser Orgelbaufamilie typisches Stilelement.
Das Instrument wurde 2001 bis 2003 restauriert.


Standort: Kapellenstraße (Nähe Hauptbahnhof)

Geöffnet: wenn geschlossen, ist der Schlüssel im kath. Pfarramt erhältlich

Info: Kath. Pfarramt, Gartenstr. 4, Bad Ems, Tel. 02603 / 2573*

*(Mo, Di, Fr.: 10-12 Uhr u. 13.30-15.30 Uhr; Mi: 10-12 u. 15-17 Uhr)

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Bad Ems - Kath. Kirche St. Martin
Bad Ems -   Kath. Kirche St. Martin
Die Hallenkirche im neugotischen Stil mit Einturmfassade entstand in den Jahren 1866 bis 1882. Der Hochaltar (1880) ist aus sechs verschiedenen Holzarten gebaut und farbig gefasst. Sehenswert: im Chor die beiden großen Bilder (1888/89) aus dem Leben des Hl. Martin und die Glasmalerei der Fenster (1897), ferner die Pieta im linken Seitenschiff und die Kreuzwegstationen. Schöpfungen von Professor Gernot Rumpf aus Neustadt a.d. Weinstraße sind der Zelebrationsaltar (1985), der Ambo (1988), der Osterleuchter (1996) und der Taufbrunnen (2004). An der beeindruckenden Sandtner-Orgel (1995) konzertieren regelmäßig international bekannte Organisten.



Standort: Viktoriaallee

Geöffnet: täglich (außer montags), von 9 bis 17 Uhr

Info: Kath. Pfarramt, Gartenstraße 4, Bad Ems, Tel. 02603 / 2573

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Balduinstein - Kath. Kirche St. Bartholomäus
Balduinstein - Kath. Kirche St. Bartholomäus
Was heute zur Erhaltung von Gotteshäusern knapper wird, musste auch früher zu deren Bau mit Beharrlichkeit zusammengekratzt werden: Geld. Donationen des Bürgermeisters Steffen Strahl, der Witwe Hergenrath, des Pfarrers Schick und des berühmten Baumeisters Balthasar Neumann, Finanzspritzen des Klosters Arnstein und sogar 172 Reichstaler der Armenkasse der Gemeinde Balduinstein machten es 1776 möglich: den Bau einer eigenen Kirche im Dorf.



Geöffnet: täglich von 9 bis 17 Uhr

Info: Kath. Pfarramt, Hauptstraße 11, Balduinstein, Tel. 06432 / 81097

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Becheln - Ev. Kirche
Becheln - Ev. Kirche
Die Ortskirche wurde vom 13. bis zum 18. Jahrhundert errichtet. So zeigt sich der Turm romanisch, im Innern sind aber gotische Fresken zu bewundern. Sehenswert auch die schönen Wandmalereien und Stukkaturen.

Geöffnet: Schlüssel bei Küsterin Edith Dormann, Emserstr. 54

(Tel. 02603 / 5144), erhältlich

Info: Ev. Kirchengemeinde, Ringstraße 30, Dornholzhausen,

Tel. 02604 / 4495

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Bornich - Ev. Kirche
Bornich - Ev. Kirche
Der Turm und Teile des Kirchenschiffes stammen aus dem 12. Jahrhundert. Die borocke Kanzel ist ein Kleinod aus dem Jahr 1724. Wanderer des Rheinhöhenwegs empfängt neben der Kirche ein überdachter Rastplatz mit WC.

Geöffnet: täglich von 10 bis 17 Uhr

Info: Ev. Kirchengemeinde, Rathausstr. 18, Bornich, Tel. 06771 / 7332

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Dahlheim - Kath. Kirche St. Jakobus
Dahlheim - Kath. Kirche St. Jakobus
In Dahlheim, über einen Verbindungsweg auch vom Wanderweg „Rheinsteig“ aus zu erreichen, wurde 1838-40 ein klassizistischer Saalbau errichtet, wahrscheinlich über einer 1818 abgerissenen Vorgängerkirche. Einige Figuren aus Keramik schmücken das Innere, unter ihnen am rechten Seitenaltar der Kirchenpatron Dahlheims, der heilige Apostel Jakobus, mit der ihn kennzeichnenden Symbolik: Pilgerstab, Buch und Muschel, die den Umhang des Heiligen zusammen „knöpft“.

Geöffnet: täglich, außer Montag, von 9 bis 17 Uhr

Info: Kath. Pfarramt, Mittelstraße 49, Dahlheim, Tel. 06771 / 7837

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Dausenau - Ev. Kirche St. Kastor
Dausenau - Ev. Kirche St. Kastor
Wie eine Wächterin thront die evangelische St. Kastorkirche über dem Dorf. Der weithin sichtbare Turm gehörte zu einer romanischen Steinkirche, deren Fundamente des rechteckigen Chores 1991 entdeckt wurden. Eine hochmoderne Untersuchung datierte das verwendete Holz des Turms auf das Jahr 1179. Das gotische Kirchenschiff entstand zu Beginn des 14. Jahrhunderts, etwa zeitgleich mit dem Bau der Stadtmauer. Alles Wissenswerte über das Gotteshaus, etwa über die mittelalterliche Glasmalerei, erfahren die Besucher mit einem Audio-Guide.

Geöffnet: von Ostersamstag bis 31. Oktober: Samstag, Sonntag,

und Feiertag von 14 bis 17 Uhr

Info: Ev. Kirchengemeinde, Lahnstraße 63, Dausenau, Tel. 02603 / 6256

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Dienethal - Ev. Kirche
Dienethal - Ev. Kirche




Ev. Kirche



Aus dem Jahr 1372 stammen erste Zeugnisse der Dienethaler Kirche.
Anfang der 50er Jahre wurden Fresken freigelegt, die aus dem 14. Jahrhundert stammen.
Ansonsten prägt der Barock das sehenswerte kleine Gotteshaus.

Geöffnet: Schlüssel bei Küsterin Frau Deinert, Talstraße 48

(Tel. 02604 / 5414), oder im Pfarramt erhältlich

Info: Ev. Kirchengem.,

Köpfchensweg 2, Dienethal, Tel. 02604 / 950070

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Diez - Ev. Stiftskirche
Diez - Ev. Stiftskirche
Der Grundstein der Diezer Stiftskirche wurde 1289 gelegt und zeigt harmonische frühgotische Proportionen. Unter den vielen wertvollen Grabdenkmälern im Innern der Kirche ist vor allem das älteste des Diezer Grafen Gerhard dem VI. zu erwähnen. Das historisch und künstlerisch bedeutendste Grabmal ist der Sarkophag der Fürstin Amalie von Nassau-Diez. Der Graf wurde in den damaligen Rivalitäten zwischen Diez und Limburg von Limburger Rittern im Jahr 1343 tödlich verwundet. Hervorzuheben ist auch der romanische Taufstein. Seine Herkunft ist ungewiss. Mit Sicherheit ist er älter als die Kirche selbst.

Standort: Schloßberg, Altstadt · Geöffnet: während der Sommerzeit Samstag von 15 bis 17 Uhr; für Besichtigung / Führung außerhalb dieser Zeit bitte an Tel. 06432 / 4914 (Küster Herr Post), Tel. 06432 / 644980 (Museums- u. Geschichtsverein, Arno Baumann) wenden

Info: Ev. Stiftskirchengemeinde, Schloßberg 4, Diez, Tel. 06432 / 2406



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Diez - Kath. Kirche Herz Jesu
Diez - Kath. Kirche Herz Jesu
Der Mittelteil des Bauwerks wurde 1707 als lutherische Michaels-Kirche errichtet.

Seit ca. 1800 konnten wieder Katholiken in Diez zuziehen und 1832 dieses Gebäude als kath. Kirche St. Bonifatius einweihen.

1887 wurde die Kirche nach beiden Seiten durch Anbauten erweitert und in „Herz Jesu“ umbenannt. 1961 gesellte sich der Turm mit vier Glocken hinzu.

Standort:

Ernst-Scheuern-Platz, Stadtzentrum

Geöffnet: täglich von 9 bis 17 Uhr; wenn geschlossen, ist der Schlüssel im kath. Pfarramt erhältlich

Info: Kath. Pfarramt, Ernst-Scheuern-Platz 6, Diez, Tel. 06432 / 2562

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Eppenrod - Ev. Kirche
Eppenrod - Ev. Kirche

In der evangelischen Pfarrkirche sticht der schöne barocke Orgelprospekt mit dem außergewöhnlichen Wappen der Patronatsherren ins Auge.

Das Spiegelwappen mit Tanzbär und Einhorn erinnert eher an einen Zirkus als an ein Gotteshaus. Der Turm stammt aus dem 13. Jahrhundert. Das spätromanische Schiff der Kirche wurde im 30-jährigen Krieg zerstört und anschließend neu aufgebaut.

Geöffnet: Schlüssel bei Küsterin Monika Hirnich, Rathausstraße 9

(Tel. 06485 / 180021), erhältlich

Info: Ev. Kirchengem., Isselb

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Filsen - Kath. Kirche St. Margaretha
Filsen -  	   Kath. Kirche St. Margaretha
Wanderer des „Rheinsteiges“ gelangen in die malerische Gemeinde Filsen, die sich in die schützenden Arme der größten Rheinschleife im Tal der Loreley schmiegt. Die kath. Kirche St. Margaretha, 1877/78 im neugotischen Stil erbaut, lädt zu innerer Einkehr in den gewölbten Saal mit originaler Malerei und Gipsfiguren beliebter Heiliger des 19. Jhs. Übrigens: In Filsen beginnt der „Naturlehrpfad Mittelrhein“, der nach Kamp-Bornhofen führt.


Geöffnet: täglich von 9 bis 17 Uhr

Info: Kath. Pfarramt, Kirchstr. 1, Filsen, Tel. 06773 / 272

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Freiendiez - Ev. Jakobuskirche
Freiendiez - Ev. Jakobuskirche
Die Jakobuskirche Freiendiez wurde 1851-53 als dritte Kirche auf demselben Platz erbaut. Die Gestaltung übersetzt das Wort Evangelium (gute Botschaft von Jesus Christus) in Farbe. Die Fenster im Chorraum mit Mose, Christus und Paulus stammen vom Diezer Kunstmaler Rudolf Fuchs. Der Taufleuchter weist auf Christus als das Licht der Welt hin. Der Teppich im Altarraum und der Plattenbelag auf dem Kirchplatz haben dasselbe Muster – Kirche und Welt stehen miteinander in Beziehung.


Geöffnet: Schlüssel und Infomaterial im benachbarten Pfarrhaus, Mittelstraße 5, bei Dekan Hans-Otto Rether erhältlich

Info: Ev. Kirchengem., Mittelstraße 5, Freiendiez, Tel. 06432 / 61949

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Frücht - Ev. Kirche
Frücht - Ev. Kirche
Neben der Kirche befindet sich die Familiengruft des Freiherrn vom und zum Stein, in dem die Gebeine des berühmten in Nassau geborenen Reformpolitikers und seiner Nachkommen ewige Ruhe finden. Eine von ihm gestiftete wertvolle Bibel aus dem 16. Jahrhundert mit Widmung schmückte Jahrzehnte den Altar in der offenen Kirche, bevor sie in eine sichere Sammlung kam.


Geöffnet: ganzjährig

Info: Ev. Kirchengemeinde,

Schweizertalstraße 6, Frücht,, Tel. 02603 / 3368

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Holzappel - Ev. Johanneskirche
Holzappel - Ev. Johanneskirche
Die Johanneskirche in Holzappel wurde 1824-26 an Stelle einer älteren Vorgängerkirche im klassizistischen Stil erbaut. Von der älteren Kirche ist noch die Fürstengruft vorhanden, die dem Heimatmuseum im benachbarten Rathaus zugeordnet ist und dort auch besichtigt werden kann. Im Jahr 2000 wurde der Vorraum der Kirche vom Bildhauer Wolf Spemann (Wiesbaden) neu gestaltet. Der Vorraum ist dem Namenspatron der Kirche (Johannes der Täufer) gewidmet.


Geöffnet: vom 1. April bis 31. Oktober täglich von 10 bis 17 Uhr

Info: Ev. Kirchengemeinde, Hauptstraße 86, Holzappel, Tel. 06439 / 901116,

Broschüre mit Infos über die Kirche (2,50 Euro) im Vorraum

oder über Küsterin Frau Gabel, Hauptstrasse 48, Tel. 06439 / 6449

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Kamp-Bornhofen - Wallfahrtskirche - Kloster Bornhofen
Kamp-Bornhofen -  Wallfahrtskirche - Kloster Bornhofen
Die Flößer- und Schiffergemeinde Kamp-Bornhofen ist Ziel einzigartiger Schiffsprozessionen. Nicht nur über den Rhein, auch auf dem Landweg pilgern jährlich etwa 200.000 Menschen zum Gnadenbild der Gottesmutter in die Wallfahrtskirche, die 1680-84 erbaut wurde.

Seit 1890 wird das Kloster von Franziskanern geleitet. Die zweischiffige Kirche, im 13. Jh. erstmals urkundlich erwähnt, beherbergt Kunstschätze wie das Gnadenbild der Gottesmutter (15. Jh.) und den Marmor-Hochaltar (1765). Kamp-Bornhofen ist über einen Zuweg mit dem Wanderweg „Rheinsteig“ verbunden.


Geöffnet: täglich von 7.30 bis 18 Uhr

Info: Wallfahrtskloster Bornhofen, Kirchplatz 2, Kamp-Bornhofen,

Tel. 06773 / 95978-0 / Internet: www.wallfahrtskloster-bornhofen.de

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Katzenelnbogen - Kath. Kirche St. Petrus
Katzenelnbogen - Kath. Kirche St. Petrus
Die neugotische Kirche aus den Jahren 1874/75 beherbergt u.a. einen sehenswerten Hochaltar – 1906 von den Gebrüdern Port in Münstermaifeld gefertigt –, je sieben Tafeln der Kreuzwegstationen an beiden Wänden des Kirchenschiffs und die Statue des Hl. Petrus als Schutzpatron der Kirche. Eine Tafel an der Außenwand erinnert an Pfarrer Feldmann, den Erbauer und ersten Pfarrer der Pfarrei.

Info: Kath. Pfarramt, Lahnstraße 14, Katzenelnbogen, Tel. 06486 / 6214

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Kaub - Ev. Kirche St. Trinitatis / Kath. Kirche St. Nikolaus
Kaub -  Ev. Kirche St. Trinitatis / Kath. Kirche St. Nikolaus
Katholische und evangelische Christen beten hier in einem Gebäude, das aus dem 12. Jahrhundert stammt. Nach Einführung der Reformation fand ab 1560 in der Kauber Pfarrkirche nur noch reformierter Gottesdienst statt. Mit Gründung des pfälzischen Kirchensimultaneums 1685 durften auch Katholiken wieder ihre Religion ausüben. 20 Jahre wurde die Stadtkirche simultan genutzt. 1707 wird der spätgotische Chorbogen vermauert. Von da an dient das Langhaus den Protestanten, der ehemalige Chorraum – 1769 durch einen Spätrokokobau ersetzt – den Katholiken als Gotteshaus.


Ev. Kirche: geöffnet täglich von 9 bis 17 Uhr

Info: Ev. Kirchengemeinde, Schulstraße 27, Kaub, Tel. 06774 / 219


Kath. Kirche: geöffnet täglich von 9 bis 17 Uhr

Info: Kath. Pfarramt, Dolkstr. 6, St. Goarshausen, Tel. 06771 / 94000

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Kestert - Kath. Kirche St. Georg
Kestert - Kath. Kirche St. Georg
St. Georg aus dem Jahr 1779 verfügt über die typischen Attribute einer kleinen Barockkirche: Saalkirche mit dreiseitigem Chorschluss und Einturmfassade. 1958 wurde das Gotteshaus um ein Seitenschiff erweitert.

Zu den Barockfiguren im Kirchenraum gehören u.a. eine Kreuzigungsgruppe (17./18. Jh.), eine Muttergottes auf der Weltkugel, der Apostel Matthias (18. Jh.) und der Hl. Georg, Namensgeber der kath. Pfarrkirche. Kestert ist über einen Zuweg mit dem "Rheinsteig" verbunden.


Geöffnet: 1. Mai bis 31. Oktober täglich von 9 bis 17 Uhr

Info: Kath. Pfarramt, Kirchstraße 32, Kestert, Tel. 06773 / 7196

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Klingelbach - Ev. Kirche
Klingelbach - Ev. Kirche
Die evangelische Kirche Klingelbach wurde 1772 bis 1774 erbaut. Auffallend ist, dass die Kirche in Klingelbach und nicht in Katzenelnbogen steht, dem Hauptort des Kirchspiels. Nach einer Sage wurden Steine, Sand, Kalk und Mörtel zum Kirchbau in Katzenelnbogen angefahren. Das lag morgens aber in Klingelbach. Die verdächtigten Klingelbacher halfen, das Material wieder nach Katzenelnbogen zu schaffen, bewachten sogar das Holz. Am Morgen saßen die Wächter schlafend auf dem Holz in – Klingelbach. Da sprach das Kirchspiel: „Das ist Gottes Finger.“


Geöffnet: für Besichtigungen Tel. 06486 / 911754

Info: Ev. Kirchengem., Rathausstr. 6, Klingelbach, Tel. 06486 / 911754

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Lahnstein - Johanniskirche
Lahnstein - Johanniskirche
Die flach gedeckte fünfjochige Pfeilerbasilika gilt als älteste Emporenkirche am Rhein, errichtet um 1130 über einem karolingischen Saalbau (um 1000) und einer Grabkapelle aus dem 9. Jh.

Aus der romanischen Bauphase des 12. Jhs. datieren die drei unteren Turmgeschosse, das Kirchenschiff und der Chor. Eine breite Treppe führt zum hoch liegenden Chorraum. 1906 wurde an die Kirche die Klosteranlage angebaut. Die Johanniskirche wurde zum architektonischen Vorbild für Emporenkirchen. Sie ist der Enthauptung des Hl. Johannes des Täufers geweiht. Seit der letzten Renovierung 2004 befindet sich im Hochchor eine Kreuzesdarstellung von Hubert Elsässer.


Standort: Johannesstraße, am Rheinufer Niederlahnstein

Geöffnet: täglich von 8 bis 18 Uhr

Info: Kath. Pfarramt St. Barbara, J.-B.-Ludwig-Str. 6, Tel. 02621 / 7095

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Lahnstein - Kath. Kirche St. Martin
Lahnstein -   Kath. Kirche St. Martin
Älteste Bauteile sind die spätromanischen Chorflankentürme (um 1190), die zu einer ehemaligen Basilika gehörten. Der gotische Chor mit zwei Kreuzgewölben wurde 1332 erbaut; das barocke Mittelschiff im Hallenstil entstand 1775-77. Die Seitenschiffe mit den Seitenchören wurden 1895-99 angefügt. Trotz der vielen Baustile erscheint der Kirchenraum als harmonisches Ganzes.

Innenansichten: Doppelstöckige barocke Westempore mit wertvoller Stumm-Orgel von 1742; zwei neugotische Altäre mit Szenen aus dem Leben der Heiligen Martin und Josef; eine „Anna selbdritt“ und eine Pieta aus dem frühen und eine Modonna mit Kind aus dem späten 15. Jahrhundert. In den beiden Türmen ein repräsentatives Glockengeläut im Gesamtgewicht von 13,6 Tonnen.

Standort: Hochstraße, Oberlahnstein

Geöffnet: täglich von 8 bis 17 Uhr

Info: Kath. Pfarramt, Pfarrgasse 6, Lahnstein, Tel. 02621 / 400 07

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Lahnstein - Allerheiligenbergkapelle
Lahnstein - Allerheiligenbergkapelle
Die Allerheiligenbergkapelle mit dem charakteristischen wuchtigen Turm wurde 1895-1901 erbaut, auf einem oberhalb der Lahnmündung gelegenen 120 m hohen Bergkegel weithin sichtbar. Ihr Vorgängerbau war 1671 „zu Ehren der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, der Mutter Gottes und Aller Heiligen“ errichtet worden. Die neugotische Kirche wird seit 1919 von den Patres des angrenzenden Oblatenklosters betreut. Sehenswert: die Pieta (um 1901), das barocke Gnadenbild der Madonna im Rosenkranz sowie Netzrippengewölbe und farbige Raumbemalung des Kirchenschiffs.


Standort: Allerheiligenberg, Niederlahnstein

Geöffnet: täglich von 9 bis 17 Uhr

Info: Oblatenkloster OMI, Am Allerheiligenberg 63, Tel. 02621 / 7478

und Kath. Pfarramt, J.-Bapt.-Ludwig-Str. 6, Lahnstein, Tel. 02621 / 7095

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Lahnstein - Ev. Kirche
Lahnstein - Ev. Kirche
Die Kirche wurde 1872 bis 1875 erbaut, maßgeblich finanziert vom Gustav-Adolf-Verein, der Kirchen in so genannten Diaspora-Gemeinden, also Regionen mit wenigen evangelischen Christen unterstützt.

Sehenswert sind die aus den 1960er Jahren stammenden Fenster mit biblischen Geschichten. Der barmherzige Samariter wird da in Form von Motorradfahrern bei einem Unfall dargestellt.


Standort: Nordallee 1, Oberlahnstein

Geöffnet: Schlüssel ist nach Vereinbarung erhältlich, Tel. 02621 / 2236

Info: Ev. Kirchengem., Lahneckstraße 8, Lahnstein, Tel. 02621 / 2236

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Lipporn - Ev. Kirche
Lipporn - Ev. Kirche
Schon von außen zieht die Kirche auch durch ihre herrliche Lage die Blicke auf sich. Das Gotteshaus wurde von 1752 bis 1754 gebaut. Schön auch, wenn die Sonne ihre Strahlen durch die kunstvoll bunten Fenster schickt. In den ein Meter dicken Bruchsteinmauern wurden Steine der Vorgänger-Kirche verarbeitet. Die Florinskapelle gehörte zu einem Benediktinerkloster. Der letzte Mönch von Lipporn war erster Abt des benachbarten Klosters Schönau.

Geöffnet: 1. April bis 31. Oktober, Sa. und So. von 10 bis 18 Uhr; Schlüssel außerhalb der Zeiten unter Tel. 06775 / 656 (Frau Krause) erhältlich

Info: Ev. Kirchengem., Lipporner Straße 12, Welterod, Tel. 06775 / 98003

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Marienfels - Ev. Kirche
Marienfels - Ev. Kirche
Die idyllisch auf einem Felsen Mitte des 12. Jahrhunderts erbaute Dorfkirche ist bei Brautpaaren beliebt.

Die kunstvoll bemalte Emporenbrüstung stellt in 23 Bildern Christus als Retter der Welt von der Geburt bis zur Himmelfahrt dar. Ein Kleinod: die „Mutter Gottes vom Taunus“ aus dem um 1150 geschaffenen Flügelaltar. Maria hält einen Steinpilz als Zeichen der Fruchtbarkeit in der Hand, ein Bildnis, das Tausende von Pilgern nach Marienfels strömen ließ.

Geöffnet: Schlüssel ist im Pfarramt oder Dekanatsbüro an der Kirche

(Tel. 06772 / 962362) erhältlich

Info: Ev. Kirchengemeinde, Kirchplatz 1, Marienfels, Tel. 06772 / 94441

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Miehlen - Ev. Kirche
Miehlen - Ev. Kirche
Kirche und Pfarrhaus haben bereits den 30-jährigen Krieg überstanden. Einmalige Fresko-Arbeiten mit Bildern aus dem Alten und Neuen Testament zieren den Altarraum. Dieser älteste Teil – einst eine Kapelle – wurde um 1300 erbaut. Die Intarsien der Kanzel stammen von 1603; sechs Holzreliefs – die Apostel und Evangelisten – stammen aus dem 16. Jahrhundert, zierten ursprünglich die Empore, heute den Taufstein. Auch der legendäre Räuberhauptmann Johannes Bückler, genannt „Schinderhannes“, wurde in Miehlen getauft.

Geöffnet: Schlüssel ist bei Küster Sturm, Kirchgasse 20, oder bei der

ev. Kirchengemeinde, Kirchgasse 16, erhältlich

Info: Ev. Kirchengemeinde, Kirchgasse 16, Miehlen, Tel. 06772 / 5606

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Nassau - Kath. Kirche St. Bonifatius
Nassau - Kath. Kirche St. Bonifatius
Was in anderen kath. Kirchen der Kreuzweg, ist in St. Bonifatius der „Heilsweg“, geschaffen von dem Künstler Hans Peter Klaedtke. Eine Schrift der Kirchengemeinde erläutert: Jesu „Leben ist für unser Heil wichtig, für uns: das Gottesvolk unterwegs, wie es ja auch die Architektur der Kirche - im Stile eines Zeltes -, sagt.“ Die acht Stationen des Heilsweges: Geburt in Bethlehem, Jesus heilt den Blinden, Brotvermehrung, Verklärung, Verurteilung, Kreuzweg, Jesus am Kreuz und Auferstehung.


Geöffnet: täglich von 9 bis 17 Uhr

Info: Kath. Pfarramt, Emser Straße 18, Nassau, Tel. 02604 / 942212

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Nassau - Ev. Johanniskirche
Nassau - Ev. Johanniskirche
Die aus dem 11. Jh. stammende Johanniskirche ist Johannes dem Täufer gewidmet. Sie wurde bis auf den Turm – ein Zeugnis rheinischer Spätromanik – im Krieg fast vollständig zerstört. Erhalten blieben eine der ältesten Glocken in der Region aus dem Jahr 1480, der frühgotische achteckige Taufstein sowie zahlreiche Grabplatten des 15./17. Jhs., unter anderem von der Familie des Freiherrn vom und zum Stein. Die wiedererrichtete Kirche besitzt Fenster des Diezer Künstlers Rudolf Fuchs sowie

des Kunstmalers Heinz Hindorf.

Geöffnet: 1. Mai bis 1. Oktober von 9 bis 17 Uhr

Info: Ev. Kirchengem., Bahnhofstraße, Nassau, Tel. 02604 / 1820

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Nastätten - Kath. Kirche St. Peter und Paul
Nastätten - Kath. Kirche St. Peter und Paul
Die Wiederbegründung der kath. Kirchengemeinde Nastätten erfolgte im Zusammenhang mit dem um 1652 erfolgten Übertritt des Landgrafen Ernst von Hessen-Rheinfels zur kath. Kirche. Er ließ eine Kirche bauen, die 1656 vom Trierer Weihbischof Otto von Sensheim eingeweiht wurde, worüber ein Gedenkstein in der Kirche Auskunft gibt. Von den drei Kirchenbauten des Landgrafen Ernst ist diese Kirche als einzige erhalten geblieben und hat trotz Umbau und Erweiterung ihren ursprünglichen Charakter als barocke Hallenkirche weitgehend bewahren können.

Geöffnet: täglich von 9 bis 17 Uhr

Info: Kath. Pfarramt, Kirchstraße 2, Nastätten, Tel. 06772 / 94437

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Nastätten - Ev. Kirche Nastätten Sankt Salvator
Nastätten - Ev. Kirche Nastätten Sankt Salvator
Bei Sanierungsarbeiten am Turm der evangelischen Kirche Nastätten wurden Holzbalken entdeckt, die die Denkmalpfleger die Entstehung des Gotteshauses mit dem Namen „Sankt Salvator“ auf das Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts datieren ließen. Der Chorraum erhielt bei seiner jüngsten Renovierung sein ursprünglich gotisches Erscheinungsbild zurück, das Kirchenschiff wurde in der barocken Erstfassung gestaltet. Empore und Altarraum zieren auf Holz gemalte Bibelszenen und die zwölf Apostel aus dem 18. Jahrhundert von Jakob Verflaßen.

Geöffnet: Schlüssel ist im Gemeindebüro an der Kirche, Paul-Spindler-Str. 4, zu den Bürozeiten Mo., Di., Do. und Freitag von 9 bis 12 Uhr sowie Donnerstag von 17.30 bis 18.30 Uhr erhältlich

Info: Ev. Kirchengem., Paul-Spindler-Str. 4, Nastätten, Tel. 06772 / 8309

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Obernhof - Kath. Klosterkirche Arnstein
Obernhof - Kath. Klosterkirche Arnstein
1139 stiften Ludwig III. und seine Frau Guda ein Kloster der Prämonstratenser. Die Kirche wird 1208 eingeweiht, 1755 barockisiert und mit neuem Hochalter und einer Rokoko-Kanzel ausgestattet. 1802 wird die Prämonstratenserabtei im Zuge der Säkularisation aufgehoben. Seit 1919 wirkt die Ordensgemeinschaft von den heiligsten Herzen Jesu und Mariens (sscc) im Kloster. Seit 1924 wallfahren jährlich Tausende von Pilgern zum Kloster Arnstein. In der Jugendbegegnungsstätte, einem Selbstversorgerhaus, stehen 60 Plätze für Jugendgruppen zur Verfügung.

Geöffnet: täglich von 7 bis 19 Uhr, Führung: Tel. 02604 / 97040

Info: Kath. Pfarramt im Kloster Arnstein, Pater-Damian-Straße 1, Obernhof,

Tel. 02604 / 1412; Internet: www.sscc.de

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Oberneisen - Rundkirche Oberneisen
Oberneisen -   Rundkirche Oberneisen
„Dom des Aartals“ wird die Oberneisener Rundkirche genannt und gilt als der bedeutendste klassizistische Kirchenbau in Rheinland-Pfalz. Der spätromanische Westturm mit Lisenen und seinen gekuppelten Fenstern mit eingestellten Säulen ist der älteste Bauteil. Beim Neubau der Kirche 1816-1819 integrierte man den Turm und gab ihm seinen charakteristischen Abschluss mit Giebel und Dachhaube. Die Pläne stammen von Baudirektor Johann Schrumpf aus Wiesbaden, der schon mehrere Regierungsgebäude entworfen hatte.


Geöffnet: Schlüssel ist bei Küsterin Martha Friedrichs, Schöne Aussicht 10 (Tel. 06430 / 7469), erhältlich

Info: Ev. Kirchengem., Hauptstraße 3, Oberneisen, Tel. 06430 / 7006

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Osterspai - Kath. Kirche St. Martin
Osterspai - Kath. Kirche St. Martin
Der weite spätbarocke Saalbau von 1778/79 ist ausgestattet u.a. mit einem Hochaltar mit der Figur des Kirchenpatrons Martin in Bischofstracht, mit einem linken Seitenaltar mit Muttergottes und Hl. Wendilinus und einem rechten Seitenaltar mit den Hll. Nikolaus und Sebastian, mit einer Kanzel (um 1700), einer Orgel von 1795, mit den Heiligenfiguren Valentin, Barbara und Jakobus und einer Pieta (spätes 18. Jh.). Der Turm mit seinen drei Untergeschossen datiert aus dem 12. Jh., das achteckige Turmobergeschoss stammt von 1837/38.

Geöffnet: täglich von 9 bis 17 Uhr

Info: Kath. Pfarramt, Elligstr. 5, Osterspai, Tel. 02627 / 377

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Pohl - Kath. Kirche Mariä Himmelfahrt
Pohl - Kath. Kirche Mariä Himmelfahrt
Erst spät kommen die Katholiken Pohls zu ihrer eigenen Kirche: Am 11. Juli 1874 ist Grundsteinlegung, auf dem Grundstück „Säugräben“. Seit 1891 ist das Gotteshaus mit Errichtung der Pfarrei Pohl Pfarrkirche für die Katholiken von Pohl, Lollschied, Roth, Nieder- und Obertiefenbach. Die Kirchenorgel (1887) hat Johann Schlaadt aus Waldlaubersheim gebaut. 1989 und 1991 wurde die Kirche außen und innen renoviert.

Geöffnet: täglich von 9 bis 17 Uhr

Info: Kath. Pfarramt, Lahnstraße 14, Katzenelnbogen, Tel. 06486 / 6214

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Rettert - Ev. Kirche
Rettert - Ev. Kirche
Die im Jahr 1733 erbaute evangelische Kirche Rettert zeigt ein außergewöhnliches Innengesicht.

Sehenswert neben der Holzbrüstung sind die beiden Engel auf der Sakristei-Brüstung im typischen „Bauernbarock“ mit ihren unproportional langen Armen, die eher an Affen als an Engel erinnern. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1744 und wurde von Nicolaus Seitz erbaut.

Geöffnet: Schlüssel bei Küsterin Ilse Arzt, An der Kirche 3

(Tel. 06486 / 1669), erhältlich

Info: Ev. Kirchengem., Pfarrgasse 2, Rettert, Tel. 06486 / 911757

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St. Goarshausen - Kath. Kirche St. Johannes der Täufer
St. Goarshausen - Kath. Kirche St. Johannes der Täufer
Die neobarocke Johanneskirche von 1923-1925 ist geprägt von klarer Dreigliedrigkeit aus quadratischem Westturm, Saalraum und halbrundem Chor. Im Innern: ein Gnadenstuhlgemälde aus dem Umkreis von Lucas Cranach d. Ä. (um 1530) als Teil des Hauptaltars, die Dreifaltigkeit von Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist (Taube) darstellend. Ein Deckengemälde von 1941 zeigt die Verklärung Jesu. Drei Glasgemälde mit Jugendstilelementen (um 1925) stellen u.a. die Hl. Caecilia von Rom (mit Orgelmodell) und die Hl. Elisabeth von Thüringen (mit Kirchenmodell) dar.

Geöffnet: täglich von 9 bis 17 Uhr

Info: Kath. Pfarramt, Dolkstraße 6, St. Goarshausen, Tel. 06771 / 94000

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St. Goarshausen - Ev. Kirche
St. Goarshausen - Ev. Kirche
Von Eduard Zais, Sohn des Baumeisters Johann Christian Zais, stammen die Pläne für die evangelische Kirche, die 1863 eingeweiht wurde. Aus dem Jahr 1929 stammen die Chorfenster, die neben der schönen Kassettendecke den Raum prägen.

Geöffnet: Ostern bis 1. Oktober von 10 bis 18 Uhr

Info: Ev. Kirchengem., Dolkstraße 15, St. Goarshausen, Tel. 06771 / 94033

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Singhofen - Ev. Kirche
Singhofen - Ev. Kirche
Die heutige evangelische Kirche wurde in den Jahren 1838 bis 1840 erbaut. Der Turm mit einer Höhe von annähernd 50 Metern zählt zu den höchsten in der Region. Aufgrund ihrer Größe wird die evangelische Kirche auch „Einrichdom“ genannt. Einrich heißt die Region, die sich nord-östlich der Kirche bis zum Aartal erstreckt.

Geöffnet: Schlüssel bei Küsterin Siegrid Kralack, Hauptstraße 41

(Tel. 02604 / 6145), oder im Pfarramt, Mühlbachstraße 8, erhältlich

Info: Ev. Kirchengem., Mühlbachstraße 8, Singhofen, Tel. 02604 / 4076

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Strüth - Kloster Schönau
Strüth - Kloster Schönau
Kath. Kirche St. Florin



Kloster Schönau wurde in der ersten Hälfte des 12. Jhs. gegründet. Damals lebte und wirkte hier die Benediktinerin und Mystikerin Elisabeth von Schönau, eine Freundin Hildegards von Bingen; Elisabeths Schädeldecke wird noch heute in einem Reliquiar auf dem rechten Seitenaltar aufbewahrt. 1723 vernichtet ein Großbrand Kirche und Kloster, der gotische Chor bleibt erhalten. Der Wiederaufbau gibt dem Kloster seine heutige Gestalt. Seit 1996 befindet sich im ehemaligen Gästehaus des Klosters das "Eine-Welt-Haus" (Selbstversorgerhaus).


Geöffnet: täglich von 9 bis 17 Uhr

Führungen durch die Klosteranlage nach Absprache

Info: Kath. Pfarramt, Kloster Schönau, Strüth, Tel. 06775 / 98083

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Wellmich - Kath. Kirche St. Martin
Wellmich - Kath. Kirche St. Martin
Schießscharten und Sitznischen im zweiten Geschoss weisen den Turm der kath. Kirche St. Martin (14. Jh.) als Wehrturm aus, direkt unterhalb der Burg Maus gelegen.

Eine Figurengruppe über dem Hauptportal zeigt den Kirchenpatron St. Martin, der dem Bettler sein Gewand reicht.

Kunsthistorisch besonders sehenswert: die gotische Wandmalerei der nördlichen Langhauswand (um 1400), 10 m lang und 2 m hoch, 1906 entdeckt, 1948 freigelegt. Der obere Streifen stellt die Kreuzigung und die Martyrien der 12 Apostel, der untere Streifen das Jüngste Gericht dar; die Verdammten werden von einem Engel in den Höllenrachen gewiesen.


Geöffnet: täglich von 9 bis 17 Uhr

Info: Kath. Pfarramt, Dolkstr. 6, St. Goarshausen, Tel. 06771 / 94000

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Weinähr- Kath. Kirche St. Trinitatis
Weinähr- Kath. Kirche St. Trinitatis
Bauliche Keimzelle des Gotteshauses in Weinähr ist eine Kapelle im romanischen Stil aus dem Jahr 1428, die durch Anbauten in der 2. Hälfte des 18. Jhs. und in 1935 erweitert wurde.

Bemerkenswert sind eine Pieta aus Erlenholz (um 1450), ein aus Kupfer geschmiedeter Hahn mit Kreuz auf dem Zwiebelturm und zwei Grabsteine im Kirchenschiff (wahrscheinlich von Wohltätern), desweiteren ein Dreifaltigkeitsbild, das Gott in drei Personen als Einheit darstellt.

Geöffnet: täglich von 9 bis 16.30 Uhr

Info: Kath. Pfarramt im Kloster Arnstein, Tel. 02604 / 1412

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Machen Sie eine Fahrt durch die Vergangenheit einer Region mit Zukunft. Besuchen Sie Kirchen und Klöster und erleben Sie die Vielfalt eines Landkreises, der Lust auf mehr macht.

Kirchen und Klöster im Rhein-Lahn-Kreis

Als architektonische Kleinodien und kulturelle Zentren, als Orte der Stille und Einkehr und nicht zuletzt als Stätten der Begegnung mit Gott sind sie für viele Urlauber attraktive Ziele: Kirchen und Klöster.
 
Der Rhein-Lahn-Kreis ist mit diesen geistlichen Sehenswürdigkeiten überaus reich gesegnet, beheimatet rund 120 Gotteshäuser in seinen Grenzen. Kunsthistorisch bedeutsam sind sie alle. Wir mussten wegen dieser Fülle eine Auswahl treffen, die nicht leicht fiel, und haben rund 50 der beseelten Objekte in der vorliegenden Karte zusammengetragen.
 
Bestimmendes Kriterium der Wahl war, dass die Kirchen außerhalb der Messen und Gottesdienste einer touristischen Besichtigung zugänglich sind, sei es durch feste Öffnungszeiten, sei es durch Ansprechpartner, die verschlossene Pforten öffnen.

Die Rundkirche in Oberneisen als hervorragendes klassizistisches Bauwerk im Taunus findet man in der Kirchenkarte ebenso wie die Pfarrkirche St. Martin in Wellmich mit seltener gotischer Wandmalerei. Die Klöster Arnstein, Kamp-Bornhofen und Schönau ziehen Wallfahrer in ihren Bann, die Russisch-orthodoxe Kirche in Bad Ems ist im weiten Umkreis kulturhistorisch einzigartig.

Wir danken dem Bistum Limburg – Bezirk Rhein-Lahn und den evangelischen Dekanaten im Rhein-Lahn-Kreis für die partnerschaftliche Zusammenarbeit bei der Erstellung der Kirchenkarte, der ersten für den Rhein-Lahn-Kreis. Finanziert wurde sie von der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft Rhein-Lahn, um touristisch für unsere schöne Region zu werben. Menschen zu bewegen, das ist das einigende Band unserer Zusammenarbeit und das gemeinsame Ziel der Kirchenkarte.

 
Liebe Besucher, im Reich des Spirituellen gibt es viel zu schauen, zu erleben und zu entdecken. Wir wünschen Ihnen daher einen ebenso sinnlichen wie besinnlichen Aufenthalt im Kirchenkreis Rhein-Lahn.

Bitte beachten: Öffnungszeiten und Ansprechpartner können sich kurz- oder langfristig ändern.