Integrationskurse

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Integrationskurse für Migranten nach dem Zuwanderungsgesetz 

Mit dem neuen Zuwanderungsgesetz werden seit dem 01.01.2005 erstmalig staatliche Integrationsangebote für Zugewanderte gesetzlich geregelt. Den Kern staatlicher Integrationsmaßnahmen und –bemühungen bilden dabei die Integrationskurse, bestehend aus einem Sprachkurs zur Vermittlung ausreichender Sprachkenntnisse sowie einem Orientierungskurs zur Vermittlung von Wissen zur Rechtsordnung, Geschichte und Kultur in Deutschland.

Ziel der Integrationskurse ist die Förderung der Integration von Migranten im Sinne gesellschaftlicher Teilhabe und Chancengleichheit. Weiterhin soll in einer Auseinandersetzung mit der Kultur, der Geschichte, mit den politischen Werten der Verfassung, mit der Rechtsordnung und den politischen Institutionen des demokratischen Rechtsstaates der positive Umgang mit der neuen Lebenswelt gefördert werden.

Im Rhein-Lahn-Kreis werden die Integrationskurse von der Trägerkooperation Rhein-Lahn, bestehend aus dem Institut für Schulung und Beruf (ISB), der Kölner Wirtschaftsfachschule GmbH und der Kreisvolkshochschule (KVHS) durchgeführt.

Die jeweils aktuellen Schulungsangebote können erfragt werden beim:

  • für Angebote in Lahnstein und Bad Ems:
    ISB Institut für Schulung und Beruf, Frau Claudia Altwasser, Telefon 02602 90 65 00

  • für Angebote in Diez:
    Kölner Wirtschaftsfachschule, Herr Singerhoff, Telefon 02224 98 81 71 7

Zudem werden auch Alphabetisierungskurse und Deutschsprachkurse bei der Kreisvolkshochschule des Rhein-Lahn-Kreises angeboten.

Aktuelle Informationen über alle Kursträger und Antragsvoraussetzungen sind im Internet (www.bamf.de) erhältlich.Die KVHS Rhein-Lahn bietet an verschiedenen Orten im Kreisgebiet Deutschsprachkurse an. Die jeweils aktuellen Deutschkurse können zentral bei der KVHS-Geschäftsstelle bei Christoph Lehmler, Telefon 02603 972-163 erfragt oder im Internet unter www.kvhs-rhein-lahn.de abgerufen werden.

Hinweis

Die konstruktive Migrationsarbeit im Rhein-Lahn-Kreis basiert auf einer sehr engen Zusammenarbeit aller im Tätigkeitsfeld Integration / Migration engagierten Menschen und Institutionen.
 
Hier wird nicht in Konkurrenz gegeneinander, sondern miteinander gearbeitet. Die „Akteure“ kennen sich zum Teil seit mehr als 25 Jahren und jedes Engagement findet gegenseitige Anerkennung.
 
Die Meinung herrscht vor, dass es unerheblich ist, bei welchem Anstellungsträger der Mensch beschäftigt ist bzw. ob sie oder er sich haupt- oder ehrenamtlich für die Integration der Migranten einsetzt.
Für alle Beteiligten ist es wichtig, dass alle „an einem Strang“ ziehen.
 
Nicht nur die „Verwaltungsspitze“, sondern auch die Kreisgremien gewährleisten und fördern die Integration der Migranten und die Vernetzung der Mitarbeiter/innen mit anderen staatlichen Stellen sowie Nichtregierungsorganisationen.