Informationen zum Rhein-Lahn-Kreis

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Informationen zum Rhein-Lahn-Kreis 

Der Rhein-Lahn-Kreis ist ein Kreis von 24 Landkreisen in Rheinland-Pfalz. Hinzu kommen noch 12 kreisfreie Städte. 
Der Rhein-Lahn-Kreis entstand 1969 aus der Zusammenlegung des Loreley- und des Unterlahnkreises. Die Kreisstadt ist Bad Ems.  
Beim Rhein-Lahn-Kreis handelt es sich um eine überwiegend ländliche Region. Die Wirtschaftsstruktur ist geprägt durch wenige mittelständige Unternehmen, eine Vielzahl kleinerer Betriebe, die Landwirtschaft und den Tourismus.
 
Im Westen und Südwesten wird der Rhein-Lahn-Kreis durch den Rhein begrenzt und reicht hier von Lahnstein bis nach Kaub. Von dort aus ist die Kreisgrenze identisch mit der Landesgrenze von Rheinland-Pfalz zu Hessen. Die nördliche Grenze des Rhein-Lahn-Kreis verläuft etwa 10 km nördlich (d. h. rechts) der Lahn durch den unteren Westerwald.
Die Gesamtgröße des Kreises beträgt 782 Quadratkilometer.
Der Rhein-Lahn-Kreis untergliedert sich in die 7 Verbandsgemeinden Bad Ems, Diez, Hahnstätten, Katzenelnbogen, Loreley, Nassau, Nastätten und die große kreisangehörige Stadt Lahnstein.
Die ca. 121.833 im Kreisgebiet lebenden Personen verteilen sich auf 9 Städte und 128 Ortsgemeinden.

Anzahl der Migranten im Rhein-Lahn-Kreis 

Von den ca. 121.833 Einwohnern im Rhein-Lahn-Kreis sind 6859 Personen (Stand: 28.02.2014) ausländischer Herkunft aus insgesamt 119 verschiedenen Nationen (Stand: 31.12.2012).
 
Anzumerken ist in diesem Zusammenhang, dass seit dem Inkrafttreten des Aufenthaltsgesetzes zum 01. Januar 2005 vielen ehemaligen Asylbewerbern eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden konnte.
Zudem hat der Beschluss der Innenministerkonferenz vom 17. November 2006 zur so genannten Bleiberechtsregelung zur Erteilung von weiteren Aufenthaltserlaubnissen für geduldete Flüchtlinge geführt.
Nachdem eine bundesgesetzliche Bleiberechtsregelung zum 28. August 2007 Aufnahme in das Aufenthaltsgesetz gefunden hat, wird sich die Anzahl der lediglich geduldeten Flüchtlinge weiter reduzieren.
 
Neben den Migranten mit ausländischer Staatsangehörigkeit haben sich zudem ca. 5000 Spätaussiedler im Kreisgebiet niedergelassen.