Soziale Wohnraumförderung

Seite ausdrucken

Sie wollen ein Wohngebäude Bauen, Kaufen, Erweitern oder Modernisieren?

Dann informieren Sie sich unverbindlich und kostenfrei über die Fördermöglichkeiten der Sozialen Wohnraumförderung des Landes Rheinland-Pfalz im Programmjahr 2017

Das Land Rheinland-Pfalz fördert zusammen mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), den Neubau oder Ersterwerb, den Ersatzneubau (Abriss und Wiederaufbau), den Ankauf, den Ausbau, den Umbau, die Umwandlung, die Erweiterung von vorhandenem Wohnraum zur Selbstnutzung, den Ankauf von bestehenden Gebäuden mit Umbau zu selbst genutzten Wohnraum, sowie der Erwerb von Anteilen einer Wohnungsgenossenschaft zu Erlangung eines Anrechts auf Überlassung einer Genossenschaftswohnung zur Selbstnutzung mit einem Förderdarlehen (ISB-Darlehen). Das ISB-Darlehen ist ein nachrangiges, durch Grundpfandrecht gesichertes Darlehen, welches in der Regel eine Ergänzung zur Finanzierung durch den Vorranggläubiger (z. B. Hausbank) darstellt. Zweck der Förderung ist es, Haushalte im Land bei der Versorgung mit angemessenem Wohnraum durch zinsverbilligte Darlehen zu unterstützen.

Das ISB-Darlehen wird auf Formblatt über die zuständige Stadt-/Kreisverwaltung beantragt. Auf Grund des Umfanges der Antragsunterlagen empfehlen wir Ihnen, sich vor Antragstellung durch die jeweils zuständige Förderstelle beraten zu lassen. Die zuständige Stadt-/Kreisverwaltung nimmt nur eine Teilprüfung des Förderantrags vor und stellt darüber eine Förderbestätigung aus. Wesentlich für den Erhalt dieser Förderbestätigung sind die Einhaltung einer Wohnflächenobergrenze und einer Einkommensgrenze, die sich aus der Zahl der Haushaltsangehörigen ergibt. Das maßgebliche Haushaltseinkommen wird aus der Zahl der Haushaltsangehörigen und deren Jahresbruttoeinkünften gemäß dem Landeswohnraumfördergesetz (LWoFG) i. V. m. den §§ 14 – 16 des Wohngeldgesetzes (WoGG) ermittelt. Nach Ausstellung der Förderbestätigung wird der Förderantrag an die ISB weitergeleitet. Sie führt die bankenmäßige Prüfung durch, erteilt eine Förderzusage und schließt den Darlehensvertrag.

Neben der Förderung der vorgenannten Wohneigentumsmaßnahmen kann für den selbst genutzten Wohnraum auch ein ISB-Darlehen für die Modernisierung beantragt werden. Dies kann in Kombination mit einer Ankaufsförderung aber auch separat erfolgen. Die maximale Darlehenshöhe des ISB-Darlehens (Wohneigentum- und Modernisierungsförderung der gleichen Wohnung) ist im Rhein-Lahn-Kreis auf insgesamt 120.000 EUR festgelegt. Die Höhe des ISB-Darlehens für Modernisierungsmaßnahmen bestimmt sich nach Vorlage fachkundig erstellter Kostenvoranschläge oder durch Kostenaufstellung eines Architekturbüros. Für Haushalte mit einem Einkommen bis zu 10 % der Einkommensgrenze kann ein Tilgungszuschuss von 15 %, maximal 6.000 EUR, beantragt werden.

Wichtiger Hinweis:
Die Förderung von Wohnraum zur Selbstnutzung wird über die ISB nur mit Darlehensprogrammen gefördert!

Weitere Förderprogramme:
Auf der Internetseite www.isb.rlp.de finden Sie neben den aktuellen Darlehenskonditionen weitere Förderprogramme und Informationen der ISB zur Förderung von
●    Mietwohnungen
●    Wohngruppen und Wohngemeinschaften
●    Wohnraum für Studierende und Studierendenwohnheime
●    Wohnraum für Flüchtlinge und Asylbegehrende
●    Wohnen in Orts- und Stadtkernen

Für nähere Auskünfte zu diesen Förderprogrammen stehen Ihnen die Ansprechpartner der ISB unmittelbar zur Verfügung.

Detaillierte Auskünfte und Beratung für die Förderung Ihres/r selbstgenutzten Wohngebäudes/Wohnung im Rhein-Lahn-Kreis erhalten Sie bei der Förderstelle der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises, Ref. 6/60, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems.

Ihre Ansprechpartner im Rhein-Lahn-Kreis sind:

Für den Bereich der Verbandsgemeinde Bad Ems,
Herr Guido Kloock

Tel.: 02603-972-260, Fax: 02603-972-6260, E-Mail: guido.kloock(at)rhein-lahn.rlp.de

Diez, Hahnstätten, Katzenelnbogen, Nassau u. Loreley:
Herr Jörg Vesper
Tel.: 02603-972 -254, Fax: 02603-972-6254, E-Mail: joerg.vesper(at)rhein-lahn.rlp.de

Für den Bereich der Verbandsgemeinde Nastätten:
Frau Silke Meuser
Tel.: 02603-972-354, Fax: 02603-972-6354, E-Mail: silke.meuser(at)rhein-lahn.rlp.de

Für den Bereich der Stadt Lahnstein (eigenständige Förderstelle):
Frau Katharina Zimmermann oder Frau Viktoria Dakhil
Tel.: 02621-914 -406 oder 409, Fax: 02621-914-298, E-Mail: k.zimmermann(at)lahnstein.de oder v.dakhil(at)lahnstein.de