Artenschutz

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Artenschutz

Viele wildlebende Organismen sind heute durch den Menschen in ihrem Bestand gefährdet, manche sogar in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet. Der Artenschutz umfasst eine Vielfalt von Maßnahmen, mit denen versucht wird, dieser Gefährdung entgegenzuwirken. Dazu wurde 1973 das „Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen“ – kurz „Washingtoner Artenschutzübereinkommen“ (WA) geschlossen.
 
In Deutschland ist das WA seit 1976 gültig. Die Europäische Union (EU9 hat seit 1984 durch eine Verordnung alle Mitgliedstaaten zur Anwendung des WA verpflichtet. Ziel des WA ist, den internationalen Handel, welcher einer der Hauptgefährdungen für den Bestand wildlebender Tiere und Pflanzen ist, zu überwachen und zu beschränken.

Arten sind heute weltweit durch zwei Ursachenkomplexe gefährdet:

  • direkt durch Verfolgung, Bekämpfung, Nutzung, Sammeln u. a.
  • indirekt durch Beeinträchtigung, Schädigung oder Zerstörung ihrer Lebensräume.

Der Artenschutz umfasst daher

  • den Schutz von Tieren und Pflanzen und ihrer Lebensgemeinschaften vor Beeinträchtigung durch den Menschen;
  • den Schutz, die Pflege, die Entwicklung und die Wiederherstellung der Biotope wildlebender Tier- und Pflanzenarten sowie die Gewährleistung ihrer sonstigen Lebensbedingungen.

Ausführliche Informationen zum Artenschutz erhalten Sie beim Bundesamt für Naturschutz (Konstantinstraße 110, Bonn) oder im Internet unter www.bfn.de.

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Gem. Paragraph 7 Abs. 2 Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV)