Beirat für Migration und Integration des Rhein-Lahn-Kreises (BMI)

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Der Beirat für Migration und Integration (BMI) des Rhein-Lahn-Kreises

Im Rhein-Lahn-Kreis leben rund 6.250 ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie (geschätzte) 5.000 Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler. Aufgabe des Beirats für Migration und Integration (BMI) ist es, die Interessen aller Migrantinnen und Migranten  zu wahren und diese auch wirkungsvoll zu vertreten. Der BMI sieht sich in erster Linie als Ansprechpartner mit dem Ziel, das Zusammenleben zwischen Deutschen und Migranten zu fördern.

Der BMI wird nicht alle Probleme lösen können, bietet sich aber als „Sprachrohr“ an. Angewiesen ist er bei den Integrationsbemühungen in erster Linie auf Mithilfe. Wer an der Arbeit interessiert ist, kann sich mit einem der Mitglieder in Verbindung setzen.
Die Sitzungen des BMI sind öffentlich – Interessierte sind herzlich eingeladen!

Das Motto lautet: „Integration – voneinander lernen – gemeinsam leben

Aufgaben und Ziele des BMI

Der Beirat vertritt die Belange der Migrantinnen und Migranten im Kreis gegenüber der Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.

Insbesondere wirkt er mit, die Lebensverhältnisse der Migrantinnen und Migranten  im Kreis zu verbessern und die menschlichen Beziehungen zwischen der deutschen Bevölkerung und den Migranten  zu fördern.

Er setzt sich für ein gleichberechtigtes Zusammenleben von Deutschen und Migranten sowie für Toleranz und Akzeptanz auf allen Ebenen des politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens ein.

Weitere Informationen zu den Aufgaben, Projekten und Zielen des Beirats können Sie auch den Sitzungsniederschriften entnehmen, die ebenfalls auf dieser Seite abrufbar sind.

Gemäß § 49a Absatz 5 und 6 LKO kann der Beirat über alle Angelegenheiten der Migration und Integration beraten. Gegenüber den Organen des Landkreises kann er sich hierzu äußern, soweit Selbstverwaltungsangelegenheiten des Landkreises betroffen sind. Auf Antrag des Beirats hat der Landrat dem Kreistag solche Angelegenheiten zur Beratung und Entscheidung vorzulegen.

Wofür setzt sich der BMI ein und wo kann er helfen?

Verbesserung der Integration, insbesondere durch:

  • Bessere politische Beteiligung von Migrantinnen und Migranten
  • Verbesserung der Schulerfolge von Migrantenkindern z.B. in der Grundschule
  • Einrichtung eines modernen muttersprachlichen Unterrichts; Muttersprache als Zweitsprache an weiterführenden Schulen
  • Verbesserung der Elternarbeit
  • Maßnahmenprogramme für den Übergang in die Ausbildung
  • Programme zur Steigerung der Zahl von Beschäftigten mit Migrationshintergrund in den Verwaltungen
  • Unterstützung der sog. „Mama-Projekte“ der Kreisvolkshochschule Rhein-Lahn mit dem Ziel, Sprachbarrieren abzubauen und die Integration zu fördern
  • Beratung und konkrete Hilfe bei Behördengängen, Bankgesprächen oder
  • Übersetzung wichtiger Unterlagen

 

Mit wenigen Worten:

Wir – die Beiratsmitglieder – sind für Sie da! Fragen Sie uns, wir helfen gerne! 

Sie erreichen die Mitglieder des Beirats unter den im Informations-Flyer angegebenen E-Mail-Adressen bzw. Telefonnummern. Auch die aktuellen Sitzungstermine sind im Informations-Flyer aufgeführt, so dass das Vortragen Ihrer Anliegen im Rahmen der Sitzungen ebenfalls möglich ist.

Anhand der in der Menüleite ebenfalls abgebildeten Arbeitsgruppen des Beirats können Sie direkt erkennen, welche der Beiratsmitglieder als unmittelbare Ansprechpartner in Frage kommen könnten. 

Wie können Sie mitmachen?

Bei Interesse an unserer Arbeit würden wir uns freuen, wenn Sie Kontakt zu einem der Beiratsmitglieder (siehe Rubrik „Kontakte“) oder zur Geschäftsstelle bei der Kreisverwaltung aufnehmen würden. Oder noch besser: Sie besuchen eine unserer in der Regel öffentlichen Beiratssitzungen (Termine: siehe Flyer des BMI).

Aktuelles:


Beirat für Migration und Integration und Kirchen laden zum Friedensmarsch am 13. November nach Bad Ems ein

 

 „Steh auf und geh mit – wir beten für den Frieden!“ Unter diesem Motto laden die Kirchen und der Beirat für Migration und Integration des Rhein-Lahn-Kreises am Sonntag, 13. November, dem Volkstrauertag, zum Friedenmarsch nach Bad Ems sein.

Der Beirat für Migration und Integration hat sich mit der Jüdischen Gemeinde Neuwied-Mittelrhein e.V., der Russisch-Orthodoxen Gemeinde Bad Ems, der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde Bad Ems zusammengetan um diesen ökumenischen Friedensmarsch gemeinsam zu organisieren. „Alle können teilnehmen, egal welcher Hautfarbe, Religion oder Nationalität“, sagt die Vorsitzende des Beirats für Migration und Integration, Filiz Achhammer.

Der Friedensmarsch startet um 18.30 Uhr an der Kapelle Maria-Königin in der Kapellenstraße. Um 18.40 Uhr startet der Marsch an der Russisch-Orthodoxen Kirche Hl. Alexandra, um 18.45 Uhr an der Martinskirche und zeitgleich an der Kreisverwaltung, Insel Silberau. Das Abschlussgebet findet in der Katholischen Kirche St. Martin Bad Ems statt. Es wird darauf hingewiesen, dass das Mitführen von Plakaten nicht gestattet ist.

 

Mit diesem Plakat laden die Kirchen und der Beirat für Migration und Integration zum gemeinsamen Friedensmarsch ein.

 

Dokumente

Hinweis auf die Broschüre „Eine Orientierungshilfe für das Leben in Deutschland“, die auf der Internetseite www.refugeeguide.de zum Download in verschiedenen Sprachen zur Verfügung steht.

Die nachfolgend aufgeführten Dokumente stehen Ihnen im Adobe Format als pdf-Dateien zur Verfügung. Um diese Dateien anzeigen zu können, benötigen Sie den kostenlos erhältlichen Adobe Reader. Diesen können Sie mit Klick auf das Logo herunterladen:

Flyer des Beirats für Migration und Integration
Aufruf zur Solidarität
Wahlergebnisse 2014
Pressemeldung der Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration in RLP
Hinweis auf eine Islamausstellung
EINE REISE DURCH DIE ISLAMISCHE ZEIT Ausstellung vom 08.10.2015 bis 10.10.2015 im Theater im Badhaus in Bad-Ems