16.06.2017 - Landrat besuchte mit Staatsministerin Böhmer hessischen Teil des Welterbes

Nr. 141 / Rhein-Lahn-Kreis. Gemeinsam mit Staatsministerin Maria Böhmer besuchte jetzt Landrat Frank Puchtler den hessischen Teil der beiden Welterbestätten Oberes Mittelrheintal und Obergermanisch-Raetischer Limes. Die für die deutschen Welterbestätten bei der Bundesregierung zuständige Staatsministerin und Landrat Puchtler als Vorsitzender des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal waren einer Einladung des hessischen Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Willsch in den Rheingau gefolgt, um sich unter anderem über die Einrichtung des Premiumwanderwegs „Im Wispertaunus“ sowie die erheblichen Investitionen in den Osteinschen Park in Rüdesheim – ein Kleinod der Rheinromantik – zu informieren. Zuvor hatten sie noch einen Besuch des rekonstruierten Limeskastells in Pohl auf dem Programm.

Neben Landrat Puchtler, dem Abgeordneten Willsch und Staatsministerin Böhmer nahmen auch die örtlichen  Bürgermeister Volker Diefenbach, Jürgen Helbing und Martin Hußmann, der Welterbedezernent des Rheingau-Taunus-Kreises, Karl Ottes, der Geschäftsführer des Naturparks Rhein-Taunus, Andreas Wennemann, und viele weitere lokale Akteure an der Projektpräsentation teil. Wie Landrat Puchtler zeigte sich auch die Staatsministerin beeindruckt von der Projektpräsentation zum geplanten Premiumwanderweg Wispertaunus. Der Wanderweg verbinde nicht nur die Region mit weiteren Wanderwegen wie dem Rheinsteig und den Traumpfaden, so Böhmer, sondern er bilde zudem eine Brücke zwischen den beiden UNESCO-Weltkulturerben Oberes Mittelrheintal und Obergermanisch-Raetischer Limes.

Der Osteinsche Landschaftspark oberhalb von Rüdesheim ist nach Vorbild englischer Landschaftsgartenkunst gestaltet und ein wichtiger Teil der Rheinromantik. Die Bundesregierung hatte im Rahmen des Bundesprogramms „Förderung von Investitionen in nationale UNESCO-Welterbestätten“ zwischen 2010 und 2014 insgesamt 2,5 Millionen Euro für die Revitalisierung des Parks bereit gestellt. Weitere fünf Millionen Euro stammten vom Land Hessen. Der Park sei gerade im Hinblick auf die Bundesgartenschau 2031, für die sich das Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal als Ausrichter bewirbt, als einer der ältesten Landschaftsparks Deutschlands natürlich ein großer Trumpf, so die übereinstimmende Meinung der Besucher.

Natürlich erfolgte auch ein Abstecher zur in frischem Glanz erstrahlenden „Germania“, die durch das Land Hessen für rund 2,2 Millionen Euro saniert wurde. Staatsministerin Böhmer sagte angesichts einzigartigen Blickes vom Niederwalddenkmal auf die Kulturlandschaft des Mittelrheintals: „Mit der Einschreibung in die UNESCO-Welterbeliste haben die Städte und Gemeinden im Oberen Mittelrheintal und am Limes eindrucksvoll bewiesen, dass sie zu der historischen Verantwortung für ein gemeinsames Erbe stehen und dass diese

Gemeinsamkeit stark macht. Gemeinsam sollten deshalb auch jetzt die Dinge in Angriff genommen werden, die gelöst werden müssen. So wie der Welterbetitel gemeinsam errungen wurde, sollten auch Wege gefunden werden, die es allen Städten und Gemeinden ermöglichen, beispielsweise von der Windenergie zu profitieren, ohne die visuelle Integrität der Stätten zu zerstören.“ Böhmer regte an, dass die Vertreter des Mittelrheintals und des Limes gemeinsam mit der UNESCO und den Beratungsorganisationen ICOMOS und IUCN ein internationales Symposium zur Frage „Welterbeverträglichkeit und Windenergie“ durchführen, um eine nachhaltige Entwicklung der Welterbestätten im Sinne der Vereinten Nationen zu sichern.

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