03.04.2017 - Positionspapier zur Lahn an Verkehrsminister Dobrindt versandt

Nr. 088  / Rhein-Lahn-Kreis. Die „Erarbeitung eines Zukunftskonzeptes als Handlungsrahmen für die Bundeswasserstraße Lahn“ ist die zentrale Forderung des „Positionspapiers der Region zur Bundeswasserstraße Lahn“, das die Industrie- und Handelskammer Koblenz, die Industrie- und Handelskammer Limburg, die Initiative ProLahn e.V. und die Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft Rhein-Lahn gemeinsam erarbeitet haben. Landrat Frank Puchtler, der zugleich Vorsitzender der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft ist, hat das Positionspapier jetzt an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt versandt und ihn um einen Gesprächstermin gebeten, „damit wir Ihnen persönlich unsere Anliegen unterbreiten können“, so Puchtler wörtlich. Der gleichlautende Brief ging auch an den rheinland-pfälzischen Verkehrsminister Dr. Volker Wissing und die zuständigen Staatsminister in Hessen und Nordrhein-Westfalen,Tarek Al-Wazir und Michael Groschek, den Präsidenten des Wasser- und Schifffahrtsamtes, Prof. Hans-Heinrich Witte, den Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages sowie die heimischen Bundestagsabgeordneten Detlef Pilger, Gabi Weber, Dr. Michael Fuchs und Dr. Andreas Nick.

Kernaussage des gemeinsamen Positionspapiers ist der Satz: „Sowohl die Tourismus- und Wassersportverbände als auch die Industrie- und Handelskammern fordern klare Aussagen vom Bund, welche Veränderungen durch die aktuellen Entwicklungen auf Bundesebene im Bereich der Bundes- und Nebenwasserstraßen infolge der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sowie durch das neue Wassertourismuskonzept und Bundesprogramm ,Blaues Band Deutschland‘ erfolgen sollen.“ Hintergrund ist die Befürchtung, dass sich der Bund aus immer weiter aus der Verantwortung für den Erhalt und die Unterhaltung der Bundeswasserstraßen zurückziehen will. Landrat Puchtler und seine Mitstreiter heben dabei hervor, dass die Lahn von wesentlicher, in einzelnen Bereichen von existenzieller Bedeutung für die Region bzw. die Landkreise, welche die Lahn bis zur Mündung in den Rhein durchfließt, ist. Durch die bisherigen „klaren Verantwortungen des Bundes“ wie auch zahlreiche „Investitionen an den richtigen Standorten“ sei in den vergangenen Jahren ein wettbewerbsfähiges touristisches Angebot – so für Wassersportler, Erholungsuchende, Freizeit- und Traditionsschifffahrt – entstanden; Einrichtungen wie Wehre, Anlegestellen, Sportboothäfen, aber auch auf „Landseite“ ( Radwege, Lahnanlagen und Bahnhöfe) seien von hoher Qualität. Landrat Puchtler: „Die Bundeswasserstraße Lahn ist die Lebensader der Region.“

Zu den Forderungen des Positionspapiers gehören neben der „Erarbeitung eines Zukunftskonzeptes als Handlungsrahmen für die Bundeswasserstraße Lahn in Abstimmung mit den betroffenen Bundesländern, den Landkreisen und Kommunen sowie den betroffenen Verbänden, Vereinen und Kammern“, auch die „Grundsätzliche Einbeziehung der betroffenen Bundesländer, der Landkreise und Kommunen sowie der betroffenen Wirtschaft, Verbände und Vereine in den Prozess der Überarbeitung der Wassertourismuskonzeption des Bundesprogramms ,Blaues Band Deutschland‘“ und die Berücksichtigung des „Wassertourismus in seiner Bedeutsamkeit für wirtschaftliche Einwicklung in den Ländlichen Räumen“. Ebenso auf dem Forderungskatalog stehen der Erhalt und die langfristige Sicherung der durchgängigen Befahrbarkeit der Bundeswasserstraße Lahn“, die Erhaltung der Schleusen und Wehre sowie die Erhebung valider Daten zur wirtschaftlichen Bedeutung der Lahn.

Die „Gemeinsame Position der Region zur Bundeswasserstraße Lahn“ finden Sie hier:

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Gemeinsame Position der Region zur Bundeswasserstraße Lahn

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